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Stefanie Taschinski: Die kleine Dame auf Salafari (3) [Rezension]

Cover Stefanie Taschinski: Die kleine Dame auf Salafari (3)
Cover © Arena Verlag

Weißt du, was eine Salafari ist? Salafari ist, wenn die kleine Dame in die Ferien fährt. Natürlich zusammen mit Lilly und der ganzen Familie Bär! Aber dann heften sich Knödel und Senfei an ihre Fersen, zwei sehr verdächtige Gestalten. Und plötzlich ist auch noch Chaka, das Chamäleon, verschwunden. Doch die kleine Dame wäre nicht die kleine Dame, wenn sie diese Angelegenheit nicht ganz schnell in den Griff bekäme. Selbstverplemplich! (Inhaltsangabe © Arena Verlag)

Gutnäsen Morgnäsen! Das ist Salafarzisch und bedeutet „Guten Morgen!“. Diese Sprache ist fast international und man braucht sie natürlich, wenn man auf große Salafari geht. Gut, dass sie so einfach zu lernen ist – jedenfalls für Lilly und Karlchen aus dem Brezelhaus. Familie Bär möchte nämlich endlich mal in den Urlaub fahren, aber es ist gar nicht so einfach sich darauf zu einigen, wo es hingehen soll. Papa Bär möchte gern Fahrrad fahren und Mama Bär möchte mal so richtig aussannen. Nun ja, wenn sie ihre Bäckerei allein lassen könnte. Aber es gibt für alles eine Lösung und am Ende hat die kleine Dame eine Überraschung für die Familie und auf geht’s ins Abenteuer. Doch schon auf der Fähre nach Schweden trifft die Familie auf die beiden Gauner Knödel und Senfei, die es faustdick hinter den Ohren haben. Plötzlich ist das Chamäleon Chaka verschwunden und Lilly und Karlchen ahnen schon, wer ihn entführt hat.

Auch im dritten Band der Reihe mit der kleinen Dame hat Stefanie Taschinsksi wieder witzige Wortspiele und sogar eine  neue Sprache parat. Nun kommt zu Vorwärtzisch, Rückwärtzisch und Spektralzisch auch noch Salafarzisch hinzu. Ich war beeindruckt, wie gut meine Tochter das verstehen konnte, während meine Zunge beim Vorlesen kaum hinterherkam. Auf jeden Fall tragen Taschinskis Wort- und Sprachspielereien dazu bei, dass diese Bücher auf beiden Seiten ein prima Vorlesespaße sind.

„Die kleine Dame auf Salafari“ führt die Familie Bär nach Schweden, wo Lilly und Karlchen auch dem roten Prinz aus dem letzten Band wiederbegegnen. Meine Tochter hätte selbstverplemplich gern gewusst, was der Fuchs seitdem erlebt hat, aber seine Abenteuer werden nur in einem Satz abgehandelt. Das fand sie sehr schade. Spannend wird es vor allem auf dem Jahrmarkt, auf dem Lilly und Karlchen gemeinsam mit der kleinen Dame den beiden Gaunern den entführten Chaka wieder abjagen. Die beiden entsprechen jedem Stereotyp des dummen, tölpelhaften Bösewichts, was aber in einem Kinderbuch für dieses Alter auch passt und dem Lesespaß keinen Abbruch tut..

Auf jeden Fall hatten wir wieder jede Menge Spaß beim Vorlesen. Lilly und Karlchen sind zwei wirklich tolle, kluge Mädchen mit vielen Einfällen und die kleine Dame sorgt für die richtige Portion Abenteuer und Magie. Auch hat sie irgendwie immer eine Lösung für die großen und kleinen Probleme. Eigentlich braucht jeder eine kleine Dame im Leben.

Eine kleine Warnung hätte ich jedoch noch: Dieses Buch darf man nicht vor dem Schlafengehen beenden. Denn  – Achtung Spoiler! – die kleine Dame verabschiedet sich. Offensichtlich war die Reihe ursprünglich auf drei Bände angelegt. Meine Tochter hat bitterlich geweint und konnte gar nicht einschlafen. Zum Glück hatten wir den vierten Band schon gekauft und ich konnte sie beruhigen, dass die kleine Dame wieder auftaucht.

© Tintenhain


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Die Kleine-Dame-Reihenfolge
1. Die kleine Dame
2. Die kleine Dame und der rote Prinz
3. Die kleine Dame auf Salafari
4. Die kleine Dame melodiert ganz wunderbar
­5. Die kleine Dame in den Bergen

außerdem
Die kleine Dame feiert Weihnachten
Die kleine Dame und Du


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Stefanie Taschinski: Die kleine Dame auf Salafari (3)

Reihe, Band 3
Gebundene Ausgabe: 168 Seiten
Verlag: Arena (11. Juli 2012)
ISBN-10: 9783401066455
ISBN-13: 978-3401066455
Illustrationen: Nina Dulleck
Altersempfehlung: ab 6 Jahren (zum Vorlesen)
Preis: € 12,99 [D]
Kauf
Cover Stefanie Taschinski: Die kleine Dame auf Salafari (3)
Cover © Arena Verlag

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