Ursula Poznanski: Buchstabendschungel [Rezension]

Cover Ursula Poznanski Buchstabendschungel
Cover © Loewe Verlag

Nach einem Sturm im Dschungel sammelt der kleine Affe viele lustig geformte bunte Dinge ein.
„Das sind Buchstaben“, weiß der schlaue Papagei. „Die hat bestimmt jemand verloren.“
Und tatsächlich begegnen Affe und Papagei im Buchstabendschungel bald sehr seltsamen Tieren, denen etwas zu fehlen scheint: ein Iger, eine Lange, eine Ledermaus, ein Al… (Inhaltsangabe © Loewe Verlag)

Heute gibt es zur Abwechslung mal ein Bilderbuch im Tintenhain. Der „Buchstabendschungel“ von Ursula Poznanski ist eigentlich schon ein älteres Buch, aber es wurde nun im Loewe-Verlag neu aufgelegt und von SaBine Büchner wundervoll illustriert.

Wie der Titel schon verrät, geht es hier um Buchstaben und damit ist der „Buchstabendschungel“ genau das Richtige für unser Purzelchen, das im August im Kindergarten ein „Wackelzahn“ sein wird. So heißen dort die Vorschulkinder. Bei zwei großen Schwestern, die man immer mal mit einem Buch in der Hand sieht, ist es eigentlich kein Wunder, dass unser Purzelchen bereits fast alle Buchstaben (als Großbuchstaben) sicher erkennt und kleine, einfache Wörter auch schon lesen kann.

Foto Buch mit aufgeschlageneem Buch und bunten Buchstaben
Copyright © Loewe Verlag
mit freundlicher Genehmigung

Das Bilderbuch zielt genau auf diese Kinder ab, denn Buchstaben spielen hier eine große Rolle. Im Dschungel gab es nämlich einen mächtigen Sturm und am Ende findet der kleine Affe viele, bunte Buchstaben. Zunächst hält er die merkwürdig geformten Gebilde für Früchte, doch der kluge Papagei weiß es besser. Er glaubt, dass es bestimmt Tiere im Dschungel gibt, denen die Buchstaben weggeweht wurden und sie sie ihnen zurückbringen können.

Schon bald treffen sie auf das Nu, die Lange, den Iger, die Ledermaus und andere Tiere, die sehr unglücklich sind, weil sie nicht mehr wissen, was sie für ein Tier sind. Da können der Affe und der Papagei mit ein bisschen Probieren und Überlegen schnell Abhilfe schaffen.

Unserem Purzelchen hat es Spaß gemacht, die Buchstaben im Bild zu suchen und dann das vollständige Wort zu lesen. Hilfreich ist dabei, dass der passende Buchstabe dem Aussehen des Tieres nachempfunden ist. Leider war nur immer das richtige Wort in Großbuchstaben, sonst hätten wir gemeinsam mit dem Affen herumprobieren können. Aber es war auch toll, die richtige Lösung gemeinsam zu lesen. Manchmal kommt sie aber erst in Großbuchstaben, wenn das Wort schon genannt wurde. Hier wäre der gezieltere Einsatz von Großbuchstaben schön gewesen. So muss man dann als Vorlesende etwas improvisieren.

Aber natürlich kann man das Buch auch vorlesen, wenn das Kind die Buchstaben noch nicht kennt. So kann es sie auf spielerische Weise kennenlernen. Die Geschichte ist einprägsam und unser Purzelchen hat mitgefiebert, was für Tiere noch auftauchen und hatte Spaß daran, die Reimwörter auszuprobieren. Seitdem macht sie „Hexensprüche“, bei denen sich immer der erste Buchstabe des Reimwortes ändert.

Uns hat der „Buchstabendschungel“ viel Spaß gemacht und vor allem die süßen Bilder haben es uns angetan, auf denen es Einiges zu entdecken gibt.

© Tintenhain


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Bilderbuch
Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
Verlag: Loewe Verlag (24. Juli 2019)
Illustrationen: SaBine Büchner
ISBN-10: 3785589239
ISBN-13: 978-3785589236
Altersempfehlung: ab 5 Jahren
Preis: € 9,95 [D]
Rezensionsexemplar
Cover Ursula Poznanski Buchstabendschungel
Cover © Loewe Verlag

3 Kommentare

    1. Guten Morgen Karin,

      das Buch ist eines ihrer ersten, noch vor dem Erfolg von „Erebos“ und bevor sie für Erwachsene schrieb. Der Loewe-Verlag hat das Buch neu aufgelegt.

      Hab ein schönes Wochenende!
      LG
      Mona

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