Catherine Jinks: Teuflisches Genie (1) [Tintenspritzer]

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( c) Droemer Knaur

Inhalt:
Hochbegabte, Genies, misstrauische Giftmischerinnen, geschickte Fälscher, durchgeknallte Mediziner auf der Suche nach der Formel für Vampirismus, Computerfreaks und machtgierige Möchtegerndiktatoren sowie jede Menge Intrigen ergeben die Mischung, aus der dieses Buch gemacht ist.

Cadel Piggott ist ein Genie der Sonderklasse. Bereits als Kind interessiert er sich für Systeme und wie er sie manipulieren kann. Mit 14 Jahren hat er den Schulabschluss in der Tasche und beginnt ein Studium am eigens zur Erlangung der Weltherrschaft gegründeten AXIS-Institut. Hier werden Menschen mit besonderen Begabungen ausgebildet und nach einer Weile beginnt Cadel zu ahnen, auf welchens Spiel er sich eingelassen hat und dass nicht nur er zu manipulieren versucht.

Im ersten Teil des Buches, während Cadel von Schulklasse zu Schulklasse springt, lernt Systeme auszuspionieren und zu manipulieren, ist man doch geneigt, das Buch zur Seite zu legen. Doch als er das AXIS-Institut kennenlernt, steigt die Spannung, und es ist recht amüsant, die verschiedenen Studenten und Lehrer kennenzulernen. Bevor die Geschichte Gefahr läuft, wiederum langatmig zu versanden, entdeckt Cadel (endlich) die Hintergründe und beginnt in einer spannenden Verfolgungsjagd sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Für einen Jungen von einer derartigen Intelligenz braucht er meiner Meinung nach viel zu lange, um zu erkennen, dass sein Leben von langer Hand geplant und er Zeit seines Lebens manipuliert worden ist. Kaum zu glauben ist auch, dass er so gutgläubig ist, die kriminellen Machenschaften und Vorhaben seiner „Vertrauenspersonen“ nicht zu durchschauen, da diese immerhin keinen Hehl daraus machen.
Dennoch bin ich nun doch gespannt, wie es weiter geht.
© Tintenelfe
August 2009 – Diese Kurzrezension wurde aus einem früheren Blog übernommen.

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