Kelly Moran: Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Lächeln (4) [Rezension]

Kelly Moran Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Lächeln
Cover © Rowohlt

Ella Sinclair fühlt sich manchmal unsichtbar. Und ja, sie würde das gern ändern. Nur nicht gerade jetzt. Jetzt wäre sie am liebsten tatsächlich unsichtbar. Denn irgendwie ist sie ins Fadenkreuz der O’Grady-Damen geraten. Das sogenannte Drachentrio herrscht mit eiserner Faust und Haferkeksen über den kleinen Ort Redwood – und verkuppelt jeden, der nicht bei drei auf den Bäumen ist. Als wäre das nicht schlimm genug, hat das Trio auch noch Jason Burkwell für sie auserkoren. Ella bringt in der Nähe des sexy Feuerwehrmanns kaum zwei zusammenhängende Worte heraus. Das kann nur schiefgehen. So was von schief… (Inhaltsangabe © Rowohlt Kyss)

Ich weiß, ich habe einige von Euch angefixt, als ich mit der Redwood-Love-Reihe gestartet bin. Am besten hatte mir dann der dritte Teil gefallen, in dem der dritte Bruder Drake seine große Liebe Zoe fand. Also konnte ich es kaum erwarten, endlich Band 4 in den Händen zu halten. Mit Redwood Dreams beginnt sozusagen eine Spin-Off-Reihe der Redwood-Love-Trilogie.

Eins muss man Kelly Moran lassen: Wenn ich mit einem ihrer Bücher beginne, kann ich so schnell nicht wieder aufhören. Auch „Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Lächeln“ konnte ich nicht mehr aus der Hand legen, sobald ich damit begonnen hatte. Und das, obwohl mir die Protagonisten dieses Mal ziemlich auf die Nerven gingen. Es geht in „Redwood Dreams“ nicht um die drei Grady-Brüder – die sind ja bekanntlich inzwischen alle vergeben. Stattdessen findet Sonnyboy Jason Burkwell, Feuerwehrmann in Redwood, seine Liebe und das unerwarteterweise bei der schüchternen, unscheinbaren Ella. Sie ist so unscheinbar, dass sich niemand ihren Namen merken kann und wenn doch, dann fällt sie fast vom Glauben ab.

Einerseits ist sie so wenig selbstbewusst, dass sie es nicht glauben kann, wenn jemand sie bemerkt und andererseits ist sie es mit ihrer Reife, die Jason rettet, der den Tod seines Vaters während eines Feuerwehreinsatzes nie verwunden hat. Irritierend fand ich auch die Beschreibung von Jason, der was Frauen betrifft, nichts anbrennen lässt. Um ihn aber nett erschienen zu lassen, verbringt er nie mehr als eine Nacht mit einer Frau, damit sie bloß nicht auf dumme Gedanken kommen. Wie edel! Und egoistisch. Sorry, aber was genau ist daran unwiderstehlich und ritterhaft?

So war ich während des Lesens im Widerstreit der Gefühle, denn obwohl das dieses Mal ganz sicher nicht meine Lieblingshelden sind, so habe ich mich doch wieder von der Stimmung gefangen nehmen lassen. Ich mag Kelly Morans Stil dann eben irgendwie doch, auch wenn ich sie in diesem Band manchmal überzogen albern fand, vor allem was dieses nervige Dauergeplapper von Ella betrifft. Aber was sie wirklich kann, ist das Beschreiben von Gefühlen, Romantik und den richtigen Worten zum richtigen Zeitpunkt. Daher werde ich ihr wohl auch wieder im nächsten Band von Redwood Dreams verfallen, wenn es dann um den Sheriff Parker Maloney geht.

© Tintenhain


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Reihe, Band 4
Broschiert: 320 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch (19. November 2019)
Originaltitel: Residual Burn
Übersetzung aus dem Amerikanischen: Anita Nirschl
ISBN-10: 3499001284
ISBN-13: 978-3499001284
Preis: € 12,99 [D]
Rezensionsexemplar
Kelly Moran Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Lächeln
Cover © Rowohlt

2 Kommentare

  1. Hallo Mona,
    ich sehe schon, du bist in Redwood gefangen. 😀 Wer hätte das gedacht. Also, mittlerweile hast du mich schon so weit gebracht, sollte mir der erste Teil der Reihe über den Weg laufen, dann werde ich ihn mir schnappen. Schauen wir mal, was das Schicksal dazu meint. 😉
    Liebe Grüße & schönes Wochenende,
    Nicole

  2. Liebe Mona,

    vielen lieben Dank für deine Markierung <3

    Ich liebe die Reihe auch und freue mich schon sehr auf das zweite Spin-Off *.*

    Liebe Grüße,

    Donatha

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