Sonja Kaiblinger: Beim zweiten Kuss verwechselt (2) [Rezension]

Cover beim zweiten Kuss verwechselt
Cover © Dressler Verlag

Manchmal sind Ophelias Verwandlungskünste praktischer als gedacht. Immerhin kann sie (in Gestalt von Amalia) endlich ihren Schwarm Cliff küssen. Doch dann heißt es für die ganze Schule: Auf zum Wettkampf in die Highlands. Und weil nicht nur Cliff und die echte Amalia mitfahren, sondern auch Ophelias Zwillingsschwester, ihre drei verrückten Tanten und Adrian, der total in Ophelia verschossen ist, sind Herzschmerz und Chaos vorprogrammiert. Seltsame Dinge passieren, und Ophelia weiß: Im Zeltlager treibt sich inkognito ein weiterer Verwandter herum. (Klappentext „Beim zweiten Kuss verwechselt“ © Dressler)

Zwar ist Ophelia rechtzeitig an ihrem Geburtstag die perfekte Verwandlung gelungen ist, doch seitdem ist ihr Liebesleben nur noch ein Gefühlschaos. Adrian interessiert sich nun für sie, aber Ophelia kriegt nun den schwer zu durchschauenden Cliff nicht mehr aus dem Kopf. Aber da dieser ja ohnehin an die weltverbessernde Vegetarierin Amelia vergeben ist, versucht Ophelia sich erst einmal auf die anstehenden Junior Highland Games, einem Schülerwettbewerb zwischen verschiedenen Schulen, zu konzentrieren.

Dieses Mal muss es ihnen unbedingt gelingen zu gewinnen. Dafür holen Ophelia und ihre Zwillingsschwester Lora Verstärkung in ihr Team. Allerdings haben sie dabei die Rechnung ohne die missmutige Eleonora gemacht, die nicht nur Interesse an der Schauergeschichte des im Moor umgekommenen Mädchens hat, sondern offensichtlich etwas im Schilde führt.

Ich muss zugeben, ich hatte zunächst Schwierigkeiten, nach einem Jahr wieder in die Geschichte hineinzufinden.  Die kurze Zusammenfassung von Romantic Books habe ich leider erst hinterher entdeckt. Doch nachdem ich wieder wusste, wer jetzt mit wem und wer welche Geheimnisse hatte, ging es doch ganz gut und ich konnte mich auf das Abenteuer in den schottischen Bergen einlassen.

Auch der zweite Teil der „Plötzlich verwandelt“-Trilogie spielt mit Klischees und einem fröhlichen Mix aus Mystery und Romantik. Sonja Kaiblinger erzählt mir viel Wortwitz und Charme, so dass es eine Freude ist, mit Ophelia auf den Pfaden der ersten Liebe zu wandeln und das Geheimnis um das Mädchen im Moor zu lüften. Natürlich steckt auch der Wettbewerb mit den anderen Schulen voller Tücke und Anlässe für gegenseitige Streiche.

Mir hat „Beim zweiten Kuss verwechselt“ wieder viel Spaß gemacht, auch wenn in einer Fortsetzung das Neue etwas fehlt. Die liebevoll gezeichneten Charaktere, der herrliche Humor und ein paar gelüftete Geheimnisse machen das aber wieder wett.

Das wunderschöne Cover findet sich mit seinen Motiven auch im Buch immer wieder. Die liebevolle Gestaltung der Reihe mit den Vignetten von Daniela Kohl ist einfach ein Augenschmaus.

© Tintenhain


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Trilogie, Band 2
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Dressler (20. August 2018)
ISBN-10: 9783791500782
ISBN-13: 978-3791500782
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Preis: 17,00 [D]
Rezensionsexemplar
Cover beim zweiten Kuss verwechselt
Cover © Dressler Verlag

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