David Safier: Happy Family [Tintenspritzer]

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(c) Kindler
Inhalt:
Familie Wünschmann ist eine ganz normale Familie, im Wahnsinn des Alltags unterwegs. Die Eltern Emma und Frank sind beruflich eingespannt, mäßig erfolgreich und befinden sich zu allem Überfluss am Beginn der Midlife-Crisis. Tochter Fee ist hochgradig pubertierend und Sohn Max, eine introvertierte Intelligenzbestie, lebt in seinem eigenen Universum. Dementsprechend unzufrieden sind alle mit dem Miteinander und Nebeneinander in der Familie.

Als nun nach einer verpatzten Kostümparty eine Hexe auftaucht und die Familie in Monster (Frankenstein, Vampir, Mumie und Werwolf) verwandelt, ist die Katastrophe perfekt und Mutter Emma versucht ihr Bestes, die Familie zu retten.

Die Idee ist witzig, die Umsetzung ist aber leider nur mäßig gelungen. Habe ich über die Vorgänger des Buches zum Teil noch herzhaft gelacht, so stahl sich mir hier höchstens mal ein Grinsen auf die Lippen. Ich mag Safiers Humor ganz gern, doch bei „Happy Family“ ist er mir einfach zu dick aufgetragen, keine Möglichkeit für einen Gag wird ausgelassen und oft wirken die Sätze und Geschehnisse so konstruiert, dass auf jeden Fall ein paar Witzchen unterkommen. Auch ist schnell klar, auf welches Ende die Geschichte zusteuert.
Das Buch ist dennoch sehr leichtgängig zu lesen und eine nette Unterhaltungslektüre für Zwischendurch.
©Tintenelfe
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Muh! [Rezension]

Ein Kommentar

  1. Hey Mona,

    ja diese Rezension von dir ist schon etwas älter, aber ich denke deine Meinung zum Buch hat sich nicht wirklich geändert. Ich habe bei dir heraus gelesen, das du schon mehrere Bücher von David Safier gelesen hast und daher mehr vom Buch erwartet hast. Bei mir ist es so, das es mein erstes Buch vom Autor war und es mir eigentlich ganz gut gefiel. Ich würde es zwar jetzt auch nicht zur Pflichtlektüre erklären, aber für eine unterhaltsame Urlaubslektüre taugt das Buch alle mal.

    Ich deine Rezension gerne Verlinkung und hoffe du hast kein Problem damit.

    Mach dir noch ein schönes Wochenende

    Liebe Grüße, Anja

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