Mein Blog ist (k)eine Litfaßsäule! [Aktion]

Litfasssäule-Logo-Comic3Die meisten Blogger kennen das: Immer wieder erreichen einen E-Mails, in denen Selfpublisher und Kleinverlage um eine Besprechung oder Vorstellung ihres neuesten Werkes bitten, auch wenn man das gar nicht will. Da hilft es auch nicht, einen entsprechenden Vermerk ins Impressum zu setzen. Manche lesen den Vermerk nicht, andere lesen ihn und schreiben, dass sie ihn gelesen haben und es trotzdem versuchen. Oft sind es die sogenannten „Lieber Blogger“-Massenmails, aber immer häufiger auch etwas persönlicher gehaltene Mails mit direkter Ansprache.

Ich muss zugeben, ich bin eine von denen, die in der Regel nicht antworten. Meist fehlt mir schlicht und ergreifend die Zeit oder die Mail rutscht schnell im Mailfach weit nach unten, so dass ich sie vergesse. Das ist keine böse Absicht, es ist einfach so, dass ich Mails gern am PC beantworte und dazu dank Job und Familie nicht jederzeit Gelegenheit habe.
Tatsächlich lehne ich Rezensionsanfragen auch zu 99% ab, da ich es einfach nicht schaffen würde und eigentlich auch gar nicht will. Wenn ich ein angebotenes Buch lesen möchte, bin ich inzwischen dazu übergegangen, es mir selbst zu kaufen (meist kosten die ja auch nicht viel). Somit erspare ich mir bei Nichtgefallen die Rezension und die immer wieder gehörten und befürchteten „Angriffe“ der Autoren, wenn man das Buch nicht bejubelt. Ich weiß, die meisten Autoren können mit Kritik umgehen und wünschen diese sogar, aber man weiß ja nie.

Immer wenn mich eine besonders nett geschriebene Mail erreicht oder das Buch wirklich interessant klingt, denke ich darüber nach, was ich anders machen könnte. Mir ist durchaus bewusst, dass neue Autoren, die keinen großen Verlag hinter sich stehen haben, sich bekannt machen müssen. Ich hatte erst überlegt, wenigstens einmal im Monat eines der angebotenen Bücher zu lesen und rezensieren, aber schon beim Gedanken daran, baut sich bei mir Druck auf. Aber manche wollen ja gar nicht unbedingt gleich eine Rezension, sondern einfach nur eine Buchvorstellung. Bisher kam mir dabei immer der Gedanke „Mein Blog ist keine Litfaßsäule!“ Ich kann doch nicht ein Buch vorstellen, dass ich gar nicht kenne. Immerhin verlassen sich meine Leser auch auf mein Urteil. Aber was, wenn ich ganz klar kennzeichne, dass ich das Buch nicht kenne und nichts dazu sagen kann, aber trotzdem einem Autor oder einer Autorin die Möglichkeit gebe, das neueste Buch vorzustellen?

So entstand die Idee zu dieser Aktion. Ich würde gern im neuen Jahr einmal im Monat meinen Blog zur Litfaßsäule machen und einem Autor oder eine Autorin die Möglichkeit geben, sein bzw. ihr Buch vorzustellen. Damit sind nicht nur Selfpublisher, sondern auch Autoren kleinerer Verlage gemeint. Der Beitrag wird mit „Litfaßsäule“ und als Werbung gekennzeichnet werden. Damit es nicht Genrelastig wird, werden die Genres wechseln und natürlich gibt es auch ein paar Regeln.

REGELN

  1. Ich, als Redakteurin dieses Blogs, wähle das vorzustellende Buch aus. Es gibt keinen Anspruch auf die Vorstellung, ich werde auch nicht begründen, warum es dieses und nicht jenes Buch geworden ist.
  2. Ein Vorschlag sollte Folgendes beinhalten: Autor, Titel, Cover, Inhaltsangabe, Link zu einer Leseprobe, ggf. ein bis zwei Links zu vorhandenen Blog-Rezensionen, aktueller Preis
  3. Es kann gern eine Mitteilung gemacht werden, ob Rezensenten gesucht werden, die sich beim Autor melden können (Kontaktmöglichkeit angeben). Interessierte müssen dann den Autor direkt anschreiben. Ich werde nicht vermitteln.
  4. Vorschläge bitte per E-Mail senden. Sie müssen im Mail-Betreff „Litfaßsäule“ stehen haben (damit sie mir nicht verloren gehen). Die Mails werden nicht unbedingt beantwortet.
  5. Ich möchte keine Bücher (auch nicht digital) zugesandt bekommen. Entsprechende Mails werden ungelesen gelöscht.
  6. Der Beitrag ist ein kostenloses Angebot.

Ich würde das gern erst einmal ein halbes Jahr ausprobieren, um zu sehen, wie die Reaktionen sind und ob das funktioniert. Ich habe mir ein paar Kategorien überlegt, die in erster Linie mir als Anhaltspunkt dienen sollen, damit ich nicht nur Thriller und Krimis reinnehme. Erotik schließe ich grundsätzlich aus.

Mögliche KATEGORIEN 2018 (1. Halbjahr) – editiert

Jugendbuch
Fantasy
Thriller
Liebesroman
Krimi
Belletristik (nicht genretypisch)

 

Ich bin gerade etwas aufgeregt, wie das Ganze ankommen wird und auch schon gespannt auf die Meinungen meiner Leser. Was haltet Ihr von der Idee?

 

81 Kommentare

  1. Hallo Mona,
    grundsätzlich finde ich die Idee gut, weiß nur noch nicht so genau, wie du die Autoren darauf aufmerksam machen willst, so dass jeweils die richtigen Autoren (also passendes Genre) dir dann auch Mails schicken. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele nicht einmal die Hinweise im Impressum (und da müssen sie gewesen sein, sonst finden sie meine Mailadresse nicht) lesen. Wer liest also den Beitrag zur Litfaßsäule und befolgt die Regeln? Ich bin gespannt! Ich drücke dir die Daumen, dass es funktioniert, denn ich finde die Idee ziemlich gut.
    LG
    Yvonne

    1. Stimmt, darüber habe ich auch schon nachgedacht. Aber wenn ich bis Mitte Januar kein Jugendbuch habe, dann kann ich ja immer noch ein anderes nehmen. Für Mails, die einfach so kommen, werde ich mit einer Standardnachricht á la „Liebe Autoren…“ antworten und auf die Aktion hinweisen.
      Mal gucken, ob es funktioniert. Wenn nicht, dann hab ich es wenigstens probiert.

      LG,
      Mona

  2. Liebe Mona,

    ich finde die Idee gut. Ich selber habe auch schon oft überlegt ob ich solche Bücher vorstellen soll oder nicht. War mir aber auch nie sicher, da man es selber ja nicht gelesen hat. Ich würde deine Aktion auf jeden Fall verfolgen und wenn du daraus irgendwann mal eine Mitmachaktion machen solltest, wäre ich dabei.

    Liebe Grüße,
    Vanessa

    1. Ja, mal sehen, was daraus wird. Ich hab auch gar nichts dagegen, wenn andere mitmachen. Umso besser! Können wir gern drüber sprechen, wenn du dich dazu entschließen möchtest.

      LG
      Mona

  3. Guten Morgen!

    Die Idee find ich gut!
    Diese Mails immer zu beantworten schaffe ich auch nicht und gerade diese Massenmails find ich auch immer etwas „schwierig“, aber es ist halt auch nicht einfach sein Buch zu vermarkten bei den Massen an Neuerscheinungen … manche Mails beantworte ich schon, wenn ich sehe, dass sich tatsächlich Mühe gegeben wurde und sich derjenige auf meinem Blog umgesehen hat.

    Eine reine Vorstellung ohne das Buch oder den Autor zu kennen fand ich immer irgendwie doof, denn wie du schon sagst, wir sind ja keine „Werbeplattform“. Aber als Aktion dass man es kennzeichnet ist es wieder was anderes und ich bin auch gespannt wie das ankommt 🙂

    Wie Yvonne gesagt hat bin ich neugierig ob du immer speziell gerade etwas für die Kategorien finden wirst – ob diejenigen dann auch über deine Aktion Bescheid wissen, tja, dann sollten sie sich eben deinen Blog genauer anschauen 😀
    @Yvonne: ich denke mal dass Mona sicherlich bei der Vorstellung des Buches auf die Aktion hinweist 😉

    Liebste Grüße, Aleshanee

    1. Liebe Alex, sollte ich nichts für die jeweilige Kategorie im Angebot haben, schwenke ich spontan um. Es spiegelt dann ja das Angebot wider. Mir ging es bei den Kategorien eher um einen Anhaltspunkt für mich selbst, damit ich nicht nur Thriller und Liebesromane vorstellen lasse. 😉

      Wenn die Aktion von Autoren nicht angenommen werden sollte, was ja durchaus passieren kann, da viele eher an Rezensionen interessiert sind, dann hab ich es zumindest versucht und hab nie wieder ein schlechtes Gefühl beim Ignorieren von Mails. 😉

      Liebe Grüße,
      Mona

      1. Guten Morgen Mona!

        Ich hab deinen Beitrag heute in meiner Stöberrunde verlinkt! Ich bin ja wirklich gespannt ob das alles so klappt wie du es dir vorgestellt hast 🙂

        Liebste Grüße, Aleshanee

  4. Tolle Idee! Ich könnte mir für mich vorstellen einen kleinen Verlag vorzustellen. Manche haben nur ein paar Bücher überhaupt auf dem Markt.
    Düften er deine Litfasssäulenidee einfach übernehmen? Natürlich mit einem Verweis auf dich.
    Viele Grüße
    Silvia

    1. Ich steh gerade auf dem Schlauch. Der Verlag will die Idee übernehmen? Oder wer ist „er“?
      Ich fände es schön, wenn ich wenigstens einen Beitrag hätte, bevor die Idee übernommen wird. 🙂

  5. Liebe Mona,

    ich finde die Idee super. Ich bin da nämlich wie du. Ich beantworte die meisten Emails gar nicht, weil es oftmals auch gar nicht „mein“ Genre ist, welches ich lese und dann frage ich mich halt auch, warum ICH mir die Mühe machen sollte zu antworten, wenn der Autor sich nicht mal die Mühe macht sich kurz mit meinem Blog zu beschäftigen. (Wow, ich glaube das war der längste Satz, den ich jemals geschrieben habe ^^)

    Also ich würde gerne auf meinem Blog auf deine Aktion hinweisen, wenn das für dich ok ist?

    Liebste Grüße
    Sonja

    1. Liebe Sonja,

      das würde mich auf jeden Fall freuen. Das „mit dem Blog beschäftigen“ ist so eine Sache. Ich hab schon mal eine Mail bekommen, in der mein Blog gelobt wurde und wie gern man ihn läse, ich aber mit „Sandra“ angesprochen wurde. Kategorie: copy & paste. 😀

      Liebe Grüße,
      Mona

  6. Guten Morgen Mona,
    die Anfragen werden aktuell auch schon wieder mehr, habe ich das Gefühl. Jedenfalls bei mir. 😉
    Allerdings nehme ich mir gerne die Zeit und antworte. Egal, ob Rundmail oder persönlich angeschrieben. Ich liebe den Kontakt zu Autoren und Kleinverlagen mehr als mit den großen Verlagen. Ab und zu nehme ich das Rezensionsexemplar auch an, aber mit dem Fakt, dass es ein paar Monate dauern kann. Das entscheide ich auch aber erst dann, nachdem ich die Leseprobe gelesen habe.
    Da die meisten Blogger es nicht für nötig halten, in anderen Blogs mal etwas zu stöbern, bevor sie einen Kommentar (hatte schon mehrfach, dass man mir viel Spaß beim Lesen wünscht, obwohl ich das Buch längst durch hatte, was in der Sidebar steht.) schreiben, finde ich, sollte man es nicht von Anderen verlangen. Man kann über alles reden und wenn einer, der anfragt, nicht alle Infos im Blog gefunden hat, ist es vollkommen okay. 😉

    Ich finde deine Aktion klasse! Ich bin gespannt, welche Autoren sich bei dir vorstellen werden. 🙂

    Hab einen tollen Tag!

    Ganz lieben Gruß
    Steffi von angeltearz liest

    1. Hallo liebe Steffi,

      meine Erfahrungen mit Texten von Selfpublishern sind nicht nur positiv (daher das Selberkaufen) und ich bin inzwischen sehr zurückhaltend.
      Was die Sidebar betrifft, ich lese und kommentiere meist im WordPress-Reader und sehe dann nur den Artikel. Könnte mir also auch schon passiert sein. 😉

      Liebe Grüße,
      Mona

      1. Hey Mona,
        das mit den schlechten Texten ist mir schon genauso oft bei Verlagsbüchern bzw. Büchern eines großen Verlages passiert. Jetzt gerade erst wieder ganz, ganz übel. Mit doppelten Absätzen ein paar Seiten später und so weiter.

        Ich bin in einigen Dingen leider so, dass ich von mir auf Andere schließe. Wenn ich selber etwas nicht mache, dann verlange ich es auch nicht von anderen. 😉

        Aber wie gesagt, ich finde deine Aktion spannend und werde sie auf jeden Fall weiterverfolgen.

        Hab einen tollen Abend!

        Ganz lieben Gruß
        Steffi

  7. Guten Morgen 🙂
    Ich finde, das ist eine richtig tolle Idee und ich freu mich schon auf die ersten Beiträge.
    Da ich in den letzten Jahren nur sehr unregelmäßig gebloggt habe, kommen solche Mails kaum bei mir an, worüber ich auch irgednwie froh bin, denn ich suche mir meine Bücher gerne selbst aus. Mit einer der Gründe, warum ich das Bloggerportal von Random House so sehr schätze.

    Liebe Grüße und viel Erfolg,
    Smarty 🙂

  8. Liebe Mona,

    Ich finde die Aktion toll. Ich hab es zum Glück selten, dass ich solche Massenmails bekomme. Daher kann ich die auch beantworten. Da ich aber auch wenig Zeit habe, nehme ich auch selten welche an. Im Grunde nehme ich eh selten Rezensionsexemplare an, weil mir das zu stressig ist. Ich komme einfach nicht hinterher.

    Ich bin gespannt, wie sich deine Aktion entwickeln wird.

    Lg Mel

  9. Hallo Mona,

    interessante Idee und vielleicht gibt es ja andere Buchblogger, die sich davon anstecken lassen, so sie denn nicht eigene Konzepte haben, wie sie mit solchen Anfragen umgehen.

    Viele Grüße
    Der Büchernarr Frank

    1. Hallo Frank,

      tatsächlich habe ich inzwischen mehrere Anfragen bekommen, ob man das nicht als Mitmach-Aktion konzipieren könnte. Das finde ich jedenfalls netter als die Idee zu kopieren. Ich hatte das ursprünglich sogar überlegt, wusste aber nicht, wie die Idee überhaupt ankommt, da es viele Blogger gibt, die sich über Anfragen aufregen und das hier vermutlich eher ablehnen würden. Ich denke, ich werde in den nächsten Tagen was dazu schreiben.

      Liebe Grüße,
      Mona

  10. Liebe Mona, mit Interesse habe ich deinen Bericht gelesen. Diese Art von Mails kenne ich. Wenn ich es schaffe, dann antworte ich. Aber wenn ich sehe, dass mich jemand nicht mal mit Namen ansprechen kann, obwohl es im Impressum steht, lösche ich sofort. Auch über Lovelybooks erhalte ich schon Anfragen zu Genre, die ich gar nicht lese. Obwohl sichtbar ist, was ich gern lese. Aber egal. Und du hast recht, teste es. Denn wenn ich ein Buchtipp abgebe, möchte ich auch dahinter stehen. Den Druck wegnehmen, sich erst gar nicht aufbauen lassen, alles richtig gemacht. Liebe Grüße Hanne

    1. Liebe Hanne,

      danke für deine Rückmeldung. Ich kriege auch oft Anfragen über Facebook, in der Regel kann ich davon asugehen, dass sie den Blog nicht kennen oder sich nicht angeschaut haben. Diese Nachrichten würde ich nicht in die Aktion mit einbeziehen. Ich hoffe, das ich jetzt eine Lösung für mich persönlich gefunden habe, mal sehen, ob sie sich bewährt.

      Liebe Grüße,
      Mona

  11. Ich finde die Idee einfach nur genial! Ich würde gerne kleinen Verlagen oder Selfpublishern mehr Raum auf dem Blog geben, aber ich schaffe es zeitlich einfach nicht und lehne Anfragen auch zu 99% ab (nicht mein Lesegeschmack, zeitliche Kapazitäten usw.)
    Diese Aktion finde ich aber wirklich toll und ich würde die Idee gerne so – oder so ähnlich, weiß ich noch nicht genau – nachahmen, weil mir das Konzept sehr gefällt (und auch der Titel ;))
    VG Jennifer

    1. Ich überlege inwischen aufgrund der mehrfachen Anfragen (auch bei Facebook) daraus eine Blogger-Mitmach-Aktion zu machen. Ich hab nicht oft Ideen, aber wenn dann fände ich es schon schön, wenn dann auf mich verwiesen werden und das Logo verwendet werden würde. 😉

      1. Ich hätte das auf jeden Fall gemacht, aber wenn du es als Aktion einführen willst, versteh ich das voll! Denkt ja vielleicht nicht jeder dran, dich zu erwähnen 😉
        Ich warte einfach mal brav ab, was da noch kommt (und nehme das wenn eh erst ab Neujahr in Angriff)
        VG Jennifer

      2. Ich wollte dir da auch nichts unterstellen, aber manche Reaktionen wusste ich nicht einzuschätzen. 🙂
        Grundsätzlich finde ich es gut, wenn andere Blogger das auch machen, weil meine „Litfaßsäule“ ja nicht so viel Platz hat. 😉

  12. Gute Idee. Ich werde das selbst nicht machen, da mir in der Regel Bücher angeboten werden, die inhaltlich wirklich überhaupt nicht zu meinem Blog passen (die behaupten teilweise sogar in ihren Anfragen, ich würde doch gerne Liebesromane lesen!). Aber prinzipiell eine interessante Lösung, bin gespannt, welche Erfahrungen du damit machst!

    1. Ja, man kriegt manchmal schon komische Anfragen und ich frag mich, wie die ausgerechnet auf mich kommen. Es soll auf jeden Fall zu meinem Blog und meinem Geschmack passen, daher würde ich die Auswahl treffen. Deshalb habe ich auch Erotik ausgeschlossen (die ich auch immer wieder angeprießen bekomme). Sachbücher zu Krankheiten haben wohl auch eher keine Chance. Jetzt muss ich fast schon wieder lachen.

      Liebe Grüße,
      Mona

  13. Liebe Mona,
    ich finde deine Idee großartig und du kommst den Autoren damit unheimlich entgegen. Denn eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass erst das Impressum eines Bloggers gelesen wird, um festzustellen, ob er/sie überhaupt Rezensionsexemplare haben möchte und welches Genre überhaupt in Frage kommt. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei!
    Liebe Grüße
    Rena

    1. Hallo Rena,

      ich hab manchmal den Eindruck, dass es unter SPlern Adresslisten von Bloggern gibt, die dann einfach pauschal angeschrieben werden. Anders kann ich mir das nicht erklären, sonst würde man ja über das Impressum gehen, um an die Mailadresse zu kommen. Einen gewachsenen Austausch finde ich sehr viel schöner, auch wenn es dann zum Teil wieder andere Probleme gibt, wenn man sich schon gut kennt. Eine befreundete Autorin will mir ihr nächstes Buch nicht zum Lesen geben und auch das Pseudonym nicht verraten, weil sie befürchtet, das Buch könne mir nicht gefallen. Ich darf es nicht mal heimlich lesen. 😀

      Liebe Grüße,
      Mona

  14. Liebe Mona,
    ich selbst blogge noch nicht lange genug um zu sagen: Hey, dass Problem kenne ich nicht! Ich kenne es nämlich ganz und gar nicht. Aber deine Idee finde ich wirklich faszinierend und gut durchdacht, es gibt eine Chance auf Übersichtlichkeit für dich und Verlang mehr Persöhnlichkeit in dem Kontakt zwischen Bloggern und Autoren!

    LG,
    Jenny

  15. Liebe Mona, ich finde die Idee gut und bin gespannt, was du noch für Angebote von Autorinnen bekommst. Ich muss sagen, dass ich mich zwar immer über Mails von Autorinnen freue, aber die wenigsten mal geschaut haben, was ich eigentlich lese. In den meisten Fällen passt es einfach nicht.

    Liebe Grüße,
    Eva

    1. Das geht mir auch so. Ich habe gerade auch wieder ein Angebot zu einer Hörbuch-Kooperation bekommen, dabei höre ich som gut wie keine Hörbücher und habe hier auch nur ein einziges besprochen. Auch Bücher über Krankheiten oder Wanderführer finde ich immer sehr seltsam. Das sind die Mails, die ich tatsächlich bewusst ignoriere.

  16. Bei mir gibt es zwar das Angebot, dass mir Autoren ihre Bücher zusenden können, aber am Ende steht auch der Zusatz, dass sie damit rechnen müssen, dass mir das Buch evtl. nicht gefällt und ich das dann auch in die Rezension schreibe. Ich käme auch nie auf die Idee, mich zu verbiegen, weder bei angeforderten, noch bei angebotenen Rezensionsexemplaren.
    Und selbst wenn das Buch insgesamt gut ist, schreibe ich, wenn mich etwas massiv stört (so wie letztens bei „Dream on“), andersrum streiche ich aber auch Dinge heraus, die mir gefallen haben, auch wenn ich das Buch insgesamt schlecht fand (so wie bei „Grandhotel Angst“) – sowas muss einfach erlaubt sein. Und wenn nicht, sollte sich der Autor mal selbst hinterfragen.

    1. Es geht mir gar nicht darum, wie man mit Rezensionen verfährt – ich schreibe auch meine Meinung, egal woher ich das Buch habe. Mir geht es eigentlich darum, dass ich mich nicht zu Rezensionen „verpflichten“ will (egal ob positiv oder negativ), aber trotzdem Autoren gern eine Plattform geben möchte. Es sind immer wieder Bücher dabei, die mich interessieren würden, aber ich kann nur eine begrenzte Anzahl von Büchern lesen und gehe zum Beispiel auch gern in die Bücherei, lese ältere Sachen oder Bücher aus dem Lesekreis.
      „Grandhotel Angst“ habe ich gerade beendet und ich fand es auch nicht so dolle. Deine Rezi lese ich, wenn ich meine geschrieben habe. 😉

      Liebe Grüße,
      Mona

  17. Hallo Mona, finde die Idee wirklich super! Blogge selber nicht, somit hab ich das Problem mit den Mails auch nicht, freue mich aber schon darauf neue Bücher zu entdecken;)

  18. Hallo Mona,
    das ist eine gute Idee! Ich suche mir meine Bücher auch immer selbst aus, es sind zwar öfters Rezensionsexemplare, diese habe ich dann aber explizit beim Verlag angefragt, weil mich das Buch interessiert.
    Einmal im Monat eine Plattform zu bieten, finde ich eine klasse Idee – vielleicht wird man so auf Bücher aufmerksam die man selber so nicht auf den Schirm hattest, aber trotzdem kleine Perlen sind! Bei dem Angebot an Literatur verliert man ja oft den Überblick an Neuerscheinungen.
    Liebe Grüße
    Vera

  19. Die Idee finde ich super und hoffe für Dich, dass sich da mal Autoren/Verlage ganz unkompliziert melden und Deine Regeln befolgen.

    Dass ich nicht selbst mal drauf gekommen bin gg

    Ich bin gespannt!

  20. Ich kann dich definitiv verstehen 😀
    Allerdings hätte ich nichts gegen Anfragen ich wäre froh das machen zu dürfen 😀 prinzipiell hast du aber Recht ein Blog ist / sollte keine Werbeplatform sein.
    LG 💕

    1. Wenn du das gern machen möchtest, habe ich die Option für die Autoren anzugeben, ob sie Rezensenten suchen. Es gibt aber bestimmt auch Facebook-Gruppen. Ich meine, es gab auch mal so eine Plattform, wo man sich als Blogger und Autor anmelden konnte.

      1. Wenn ihr euch gelegentlich ein Rezensionsexemplar selbst aussuchen wollt, kann ich das Bloggerportal von Randomhouse sehr empfehlen. Es gibt für jeden Geschmack etwas, man kann sich in Ruhe selbst ein Buch aussuchen, und bei Nichtgefallen gibt man dem zuständigen PR-Menschen kurz Bescheid und die Sache ist erledigt. Klar, damit „arbeitet“ man letztlich für den Platzhirsch, aber dafür läuft alles sehr professionell und bloggerfreundlich ab.

  21. Liebe Mona,

    ich finde die Idee toll!
    Mir passiert das alles zum Glück noch nicht. Also ein Verlag hat mich schon mal angeschrieben und das war toll. Gegen Verlage hätte ich nichts. Aber ich werde keine Bücher von Selfpublishern annehmen. Genau aus den Gründen, die Du nennst. Eine Bloggerfreundin hatte mich mal gefragt, weil sie eine Anfrage von einem Flüchtling bekam, der über seine Flucht ein Buch schrieb. Ein Thema was mich interessiert. Aber was, wenn mir das Buch nicht gefällt? „Deine Geschichte tut mir echt leid, aber Dein Buch ist wirklich Sch**ße“?? Nein, das könnte ich nicht.
    Eine andere Bloggerfreundin ist kürzlich ganz massiv angegangen worden, weil sie schlecht bewertet hat und er will sie jetzt wegen allem Möglichen anzeigen.
    Solche Bücher würde ich mir dann auch eher selber kaufen.

    In meinem Buchmessebericht habe ich ein Buch vorgestellt, was ich nicht gelesen habe und was jetzt auch von keinem großen Verlag kam. Da habe ich auch lange überlegt, aber ich fand das Thema wichtig (Psychiatrische Erkrankungen kinderleicht erklärt.) Und für eine Leserin kam das gerade richtig. Das hat mich gefreut.

    Ich bin gespannt, was da für Bücher vorgestellt werden. Und nebenbei sagt so eine Vorstellung ja auch einiges über den Autor aus.

    Sei lieb gegrüßt.
    Lilly

    1. Liebe Lilly,

      genau an eine solche Situation, wie sie deiner Freundin passiert ist, denke ich dabei, auch wenn ich weiß, dass das die Ausnahme ist. Dennoch ist mein Blog mein Hobby und da brauche ich nicht so einen Stress. Nicht zuleztzt deshalb bin ich auch so streng mit meinen Regeln. Ich habe auch keine Lust mich rechtfertigen zu müssen, wenn ich ein Buch nicht vorgestellt habe. Es ist und bleibt ein Angebot, das ich im Zweifeslfall wieder einstellen werde. 🙂

      Liebe Grüße,
      Mona

  22. Das ist ne tolle Idee. Das mit den Mails stimmt, hatte ich erst kürzlich. Ich mache es davon abhängig ob mir das Buch zusagt, allerdings lehne ich mittlerweile auch einige ab, da mir mittlerweile einiges an Zeit fehlt, um auszuprobieren. Ich halte mittlerweile an meinen liebsten Genre fest

  23. Mona das ist genial!
    Und das werde ich bei den Gänseblümchen teilen, weil ich finde es stark das endlich eine Bloggerin es anspricht was die Autoren gerade machen.
    Mich schrieb jetzt erst einer an, der sein eigenes Werk auf Amazon bewertet hat, das schreckte mich sofort ab.
    Ich bin allerdings noch so doof und antworte auf jedes Mail was ich erhalte :(.
    Liebe Grüße
    Nicole

    1. Eigentlich ist es ja viel netter zu antworten. 😉
      Wenn mich etwas anspricht, schaue ich auch immer genauer nach und lese vor allem eine Leseprobe. Wie hast Du denn gemerkt, dass er sein eigenes Werk bewertet hat?

  24. Ich wurde einmal von einer Selfpublishing-Autorin regelrecht bekniet, ihr Buch zu lesen und zu rezensieren. Ich fand das Buch auch ganz nett, aber nicht ganz so umwerfend toll, wie sie es sich vorgestellt hatte und schrieb das dann auch so.
    Sie war dann richtig böse mit mir und wollte, dass ich den Artikel, sowie die Rezension auf Amazon wieder lösche.
    Unmöglich.
    Inzwischen nehme ich solche Anfragen nur noch vereinzelt an.
    Liebe Grüße Sabienes

    1. Ich hab das schon öfter so oder so ähnlich gehört, daher bin ich ja inzwischen auch so vorsichtig geworden. Sicher kommen daher auch meine strengen Vorgaben. Ein bisschen Sorge habe ich ja schon, dass ich dafür angegriffen werde, wenn ich ein Buch nicht auswähle. Ich probiere es einfach mal.

  25. Hey,
    ich finde, das ist eine tolle Aktion!

    Ich selbst beantworte jede Mail (es sei denn, sie ist echt unverschämt oder eine dieser Massenmails), meist mit Absagen. Anfangs habe ich immer ein schlechtes Gewissen gehabt, wenn ich eine Absage geschrieben habe und mir mehr und mehr Bücher zum Rezensieren auferlegt – der Druck wurde, wie du schon sagst, viel zu schnell viel zu groß. Wenn ich erkenne, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, sich tatsächlich auf meinem Blog umzusehen, tut es mir auch sehr leid, aber wenn ich von vornherein sagen kann, dass das Buch mir nicht gefallen wird, hat niemand einen Vorteil davon, dass ich es lese.

    Gerade Autoren kleiner Verlage (wobei du vielleicht noch genauer definieren musst, was „klein“ ist) oder Selfpublisher, die sonst gern mal untergehen, könnten mit deiner Aktion eine gute Plattform finden. Ich denke nicht, dass diese Beiträge anders aufgenommen werden als jede andere Werbung auch. Als solche möchtest du sie markieren, wie du sagtest, daher finde ich deine Litfaßsäulen-Aktion sehr gut und ich glaube, dass das gut funktionieren wird. Super finde ich, dass du verschiedene Genres ausgewählt hast. So bekommen die Leser deines Blogs auch einen Blick über den Tellerrand! 🙂

    Ich werde das auf jeden Fall verfolgen! Viel Erfolg und liebe Grüße,
    Henrike

    PS: Ich schließe mich der Glitzerfee an – wenn das gut läuft, hätte ich glatt Lust, mitzumachen! 😉

    1. Hallo Henrike,

      streng genommen denke ich an Bücher, die ich mich auch interessieren würden und daher sind die Genres schon so, wie ich sie gern lese. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass es nachher nichts anderes ist, als wenn ich ein Bild auf Instagram von meinem neuesten Buchgewinn poste oder einen Blogpost über Neuzugänge und Neuerscheinungen schreibe.
      Ich werde berichten, wie es läuft. Es kamen auch schon drei sehr nette Mails von Autoren, die konkret mit „Litfaßsäule“ übertitelt waren.

      Liebe Grüße und danke für den Zuspruch,
      Mona

  26. Hey Mona!

    Ich finde die Idee klasse!
    Solche Mails bekomme ich auch immer mal und wenn das Buch dann wirklich klasse klingt (ich aber wirklich keine Zeit zum Rezensieren habe), dann hat mich das schon geärgert. Auf die Idee der allgemeinen Werbung auf dem Blog bin ich gar nicht gekommen, deswegen finde ich deine Idee wirklich wirklich gut! Ich hoffe, es läuft gut, denn kostenlose Werbung bekommt man so ja sonst nicht.
    Wirklich toll!
    (Ich hab wirklich zu oft das Wort „wirklich“ benutzt! 😀 )

    Ganz liebe Grüße
    Tilly

  27. Liebe Mona,

    eine interessante Idee und ich bin sehr gespannt, wie die Resonanz zu dieser Beitragsreihe sein wird. Ein bisschen bin ich aber auch skeptisch ;-), ohne es richtig begründen zu können. Bei so einer Aktion ist deine persönliche Buchauswahl und der Ausschluss manchen Genres auch unabdingbar.

    Ich bin gespannt.

    Liebe Grüße

    Anja

    1. Schade, dass du es nicht genauer benennen kannst, ein bisschen mulmig ist nur dabei auch. Deshalb hatte ich vorher auch Kontakt zu einem SPler und einem kleinen Verlag, die sich den Text angeguckt und Tipps gegeben haben.
      Wenn du magst, gern auch per ÖL oder Mail.

      LG
      Mona

      1. Ich versuche mal meine Skepsis zu begründen, während ich mir vorstelle, diese Aktion auf meinem Blog einzuführen ;-).

        Die Aussage „Mein Blog soll keine Litfaßsäule sein“, umfasst es eigentlich schon ganz gut. Mein Blog spiegelt meine unabhängige Meinung wieder und nur die vertrete ich. Der Blog soll keine Werbeplattform sein.

        Ein mir sehr wichtiger Punkt ist, dass sich meine Leser auf mich und meine formulierten Meinungen zu Büchern verlassen und mir vertrauen. Wer in unserer schnelllebigen Zeit! nicht aufmerksam liest, könnte annehmen, dass ich da gerade ein Buch empfehle, das ich gelesen habe und das ist ja nicht der Fall. Gegebenenfalls könnte ich Leser auf diesem Wege sogar enttäuschen.

        Wenn ich die Beiträge mit Werbung kennzeichne, könnten Leser annehmen, ich würde für diesen Beitrag bezahlt werden. Ein Leser könnte annehmen, dass ich dann auch Rezensionen gegen Bezahlung schreibe und das wiederum würde meine neutrale Beurteilung beim Rezensieren in Frage stellen und meine Glaubwürdigkeit ins wanken bringen.

        Ich frage mich, ob meine Leser, die ja in der Regel auf Grund bestimmter Genrevorlieben den Blog besuchen, diese Werbung lesen möchten. Ich bezweifle das ein wenig, obwohl man mit diesen Beiträgen Leser oder auch neue Leser erreicht, die gern vielschichtig unterwegs sind.

        Mit einer Vorauswahl kann man überspitzt formuliert zwar Schaden abwenden, vor allem, wenn man diverse Genres ausklammert, aber ohne das Buch gelesen zu haben, wäre ich nie sicher, was ich meinen Lesern vorstelle und dabei würde ich mich nicht wohlfühlen. Also müsste ich zeitaufwendig abwägen, obwohl ich dieses Buch weder als Rezensionsexemplar haben, noch lesen möchte.

        Für Autoren und Verlage ist diese Art der Werbung sicher eine kostbare Praline, denn die reale Marketingmaschinerie kann sich nicht jeder in vollem Umfang leisten. Und ich bin ganz bei dir, dass wir als Blogger Selfpublishern und kleinen Verlagen unbedingt unter die Arme greifen sollten, was ich auch total gern, mit viel Einsatz und Engagement, tue. Allerdings habe ich dann das Buch gelesen. Auch wenn ich als Leser durch die Blogs stöbere, dann lass ich mich sehr gern in Form einer Rezension überzeugen, einem kleinen Verlag oder einem neuen Autor eine Chance zu geben, aber dann habe ich die ausführliche Rezension eines Bloggers gelesen, der das Werk kennt. Dem Blogger vertraue ich mehr, als der Vorstellung des Verlags oder des Autors.

        Ich hoffe, dass ich mir nur wie immer zu viele Gedanken mache und deine Aktion eine willkommene Abwechslung darstellen wird.

        Viele liebe Grüße

        Anja

      2. Da konntest du ja deine Skepsis doch begünden, sogar sehr ausführlich. 🙂
        Ich kann Deine Punkte soweit nachvollziehen, immerhin habe ich mir diese Gedanken ja wie beschrieben auch selbst gemacht.
        Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass es auf diese Weise machbar sein sollte und ich es gern ausprobieren sollte. Wenn nicht, muss ich es eben wieder lassen.

        Bei den Buchvorstellungen handelt es sich nicht um meine Meinung und es wird auch nur eine Inhaltsangabe und keine Bewertung angegeben. Das wird klar gekennzeichnet und wer mir dann immer noch etwas unterstellen will, den kann ich nicht davon abhalten, so oder so. Wenn ich Neuerscheinungen poste oder ein Bild von einer Überraschungspost auf Instagram, weiß ich auch noch nicht, ob mir das Buch gefällt, sondern signalisiere nur Interesse. Da sehe ich eigentlich keinen großen Unterschied. Ich halte meine Leser auch für so intelligent, dass sie das unterscheiden können.
        Gleiches gilt für den Einwand, dass man denken könnte, ich würde dafür bezahlt werden. Erstens wird das schon bei der Info für Autoren erwähnt und man kann es nachschauen, zweitens kann ich das auch extra nochmal dazu schreiben für die, die mir etwas unterstellen wollen, ohne sich extra zu informieren. An dieser Stelle danke für den Hinweis.
        Letztendlich kann ich wohl niemanden davon abhalten, zu denken, vermuten oder unterstellen, was er will, sondern darauf hoffen, dass man mir wohlgesonnen bleibt und nicht gleich Schlimmes vermutet, wenn ich einem Buch Raum gebe, das ich nicht gelesen habe. Das mache ich übrigens auch schon bei „Wir lesen und besprechen…“, der Lesekreisbuchvorstellung. Meist finde ich das Buch sogar doof, so wie diesen Monat auch wieder. 😀

        Es gibt viele Leser, die sich aufgrund eines Klappentextes oder eines Covers für oder gegen ein Buch entscheiden. (Das machen bestimmt auch die meisten Leute im Buchladen.) Ich mag auch gar keine Bewertungen vorher lesen, sondern mache mir gern ein eigenes Bild. Rezensionen lese ich eigentlich gern hinterher, um zu sehen, wie die Meinungen der anderen in Bezug auf meine ausfallen, da bin ich wohl typisch Lesekreisleser. Natürlich hole ich mir auch Buchtipps von anderen Blogs, aber meist werde ich erst neugierig, wenn mir das Buch bereits aufgefallen ist oder mir der Autor etwas sagt.

        Was die Genres betrifft, habe ich nur solche gewählt, in denen ich auch unterwegs bin. Sachbücher über Krankheiten, wie sie mir gerade immer angeboten werden, werden nach wie vor keinen Platz im Tintenhain finden. Es werden solche Bücher vorgestellt, von denen ich mir grundsätzlich vorstellen könnte, sie auch selbst zu lesen, wenn ich denn die Zeit dazu hätte.
        Wenn jetzt jemand meine Glaubwürdigkeit in Bezug auf Rezensionen anzweifeln möchte, weil ich ab und an ein Buch von einem Selfpublisher vorstelle, das mich interessieren könnte und dem ich deshalb Raum auf meinem Blog einräume, dann wird das wohl jemand sein, der auch denkt, dass man Rezensionsexemplare grundsätzlich positiv bewertet oder vermutet, dass ich für Rezensionen Geld kriege. Verschwörungstheoretiker gibt es überall. 🙂

        Ich probier das jetzt einfach aus. Das Echo ist bisher sehr positiv. Die Aktion ist jetzt allerdings für mich nicht der Heilige Gral und sollte auch nicht zu hoch aufgehängt werden. Danke für deine ehrlichen Worte.

        Liebe Grüße,
        Mona

    1. Genres erst einmal als Anhaltspunkt für mich und auch als Orientierung für Autoren. Du hast aber insofern Recht als ich jetzt schon jede Menge Krimis und Thriller im Pool hätte und damit sofort starten könnte. Vielleicht überdenke ich es auch noch mal und lege die Genres zumindest ohne Zeitraum fest. 🙂

  28. Liebe Mona,
    ich finde die Idee zu deiner Aktion echt klasse und bin schon sehr gespannt auf die Resonanz und weitere Beiträge dazu.

    Etwas Ähnliches schwebte mir auch schon im Kopf herum, allerdings mehr in Richtung Vorstellung der SP Autoren im Interview, in dem sie auch die Möglichkeit haben ihre Bücher vorzustellen.
    Konkreter ist meine Idee allerdings noch nicht geworden, da ich meinen Fokus im Moment auf anderen Themen habe.
    Umso mehr interessiert es mich, wie deine Aktion anlaufen wird und verfolge sie ganz gespannt. 🙂

    Liebe Grüße
    Miri

  29. Hallo Mona,
    deine Idee finde ich super! Ich versuche, alle Mails, die mich von Autoren und kleinen Verlagen erreichen, zu beantworten. Oft habe ich angenommen, und meine Erfahrungen waren sehr gemischt; ich habe tolle Autoren und ihre Bücher entdeckt, aber es waren auch Enttäuschungen dabei. In der Vergangenheit ist es mir schwer gefallen, nein zu sagen, aber da es immer mehr dieser Angebote werden, musste ich es lernen, häufig abzulehnen, auch weil meine Zeit begrenzt ist. Mittlerweile nehme ich nur noch Rezensionsangebote an, die mich wirklich schon im Vorfeld ansprechen und interessieren. Die Bitte um Vorstellung eines Buches erfülle ich nur in Einzelfällen, beispielsweise wenn ich schon in der Vergangenheit ein Buch des Autoren gelesen und für gut befunden habe. Dein Plan ist eine gute Möglichkeit, die Angebotsflut zu begrenzen und zugleich jungen Autoren doch die Möglichkeit zu geben, ihr Werk bekannt zu machen. Ich werde deine Aktion auf jeden Fall mit Interesse verfolgen.
    LG Susanne

  30. Hallo!

    Ich habe Deinen Beitrag in Aleshanees Stöberrunde entdeckt & bin von Deiner Idee einfach total begeistert (y) Ich werde ab sofort regelmäßig Deinen Blog besuchen 🙂 und freue mich schon sehr auf die Umsetzung Deiner Idee 🙂

    Vllt könntest Du Steampunk & Historical/Historische Bücher auch unterbringen??? (manchmal hab ich das Gefühl dass fast niemand sich für diese Genres interessiert; was ich sehr sehr schade finde denn dort finden sich einige Schätze ♡♡♡)

    Ich freue mich auf meinen nächsten Besuch hier bei Dir 🙂

    Viele liebe Grüsse Mimi :-*

  31. Etwas spät (Ich bin gerade auf Nachhol-Tour, was das Lesen anderer Blogs betrifft, was ich leider sehr lange vernachlässigt habe) schließe ich mich dann auch mal allen hier an, die schreiben, dass sie die Idee wirklich toll finden.

    Ich hab das Problem auch ab und zu, dass ich wirklich liebe Anfragen bekomme, aber entweder keine Zeit habe oder mich das Buch überhaupt nicht interessiert. Im letzten Jahr habe ich viele Bücher angenommen, auf die ich so mittelmäßig Lust hatte, und dann tat es mir auch leid, die zu kritisieren, wo ich doch vorher schon geahnt habe, dass ich sie nicht so super finden würde. Deswegen habe ich dieses Jahr keine Lust mehr auf Rezensionsexemplare.
    Deine Idee finde ich für solche Situationen wirklich toll :).

    Liebe Grüße
    Charlie

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.