Heute ist Weltkindertag! – Lieblingskinderbücher gesucht (mit Gewinnspiel)

Heute ist Weltkindertag – auch im Tintenhain!

Ich nutze die Gelegenheit und stelle Euch eines der absoluten Lieblingsbücher meiner Kindheit vor.

„Der Zauberer der Smaragdenstadt“ von Alexander Wolkow

Eigenes Buch
Mein eigenes „abgeliebtes“ Exemplar

Das Mädchen Elli flüchtet sich während eines Wirbelsturms mit ihrem Hündchen Tototschka in den Packwagen, in dem sie mit ihren Eltern wohnt. Als der Sturm, der von der bösen Hexe Gingema in einem Zauberland hervorgerufen wurde, wieder abebbt, findet sich Elli in ebendiesem wunderbaren Land wieder. Schon bald erfährt sie, dass der Weg nach Hause die Lösung einer schwierigen Aufgabe mit sich bringt. Elli muss sich zu Goodwin, dem  sagenumwobenen, gefürchteten Zauberer der Smaragdenstadt aufmachen. Bevcor dieser ihr aber helfen wird, muss sie drei Wesen dabei helfen, dass deren sehnlichste Wünsche in Erfüllung gehen.
Ihr ahnt sicher schon, wem sie begegnen wird: natürlich dem liebenswerten Scheuch, dem Eisernen Holzfäller und dem Feigen Löwen. Elli wird mit ihren Freunden viele Abenteuer bestehen, gegen Säbelzahntiger kämpfen, von einem Menschenfresser gefasst werden und auch die fliegenden Affen kennenlernen. Von dem Menschenfresser habt Ihr noch nie etwas gehört?
Es werden Euch noch mehr unbekannte Figuren in diesem Buch begegnen, denn „Zauberer der Smaragdenstadt“ ist etwas ganz Besonderes, auch wenn es sich bei dem Buch um eine liebevolle Adaption des bekannten Stoffes von Frank L. Baums „Der Zauberer von Oz“. handelt. Eigentlich wollte Alexander Wolkow das Buch ins Russische übertragen, hatte dann jedoch so viel Spaß an der Geschichte, dass er immer Neues hinzudichtete und letztendlich ein eigenes Zauberreich erschuf. Bald schon entstand daraus eine ganze Buchreihe um das Zauberland.*
Diese Buchreihe habe ich als Kind rauf und runter gelesen. Leider hatte ich nur den ersten Band selber und musste die anderen immerzu aus der Bücherei oder von unserem Nachbarsjungen ausleihen. Ich schwärme noch bis heute von diesen liebevoll aufgemachten und erzählten Büchern und möchte sie Euch ans Herz legen. Die Reihe eignet sich für Leser ab 8 Jahren.
Gewinnspiel
Deshalb startet heute zum Weltkindertag ein Gewinnspiel, bei dem Ihr den ersten Band gewinnen könnt. Es handelt sich dabei um die ungekürzte Taschenbuchausgabe.
Taschenbuch-Cover (c)Fischer Verlag
Was Ihr dafür tun müsst?
Schreibt mir in einem Kommentar, warum Ihr dieses Buch gern gewinnen wollt und stellt kurz einen literarischen Begleiter Eurer Kindheit vor (gern auch mit Rezensionslink). Ende der Aktion ist der 3. Oktober, 12 Uhr mittags.
Selbstverständlich dürft Ihr das Gewinnspiel gern teilen, das ist aber kein Muss.
© Tintenelfe


*Kleine Info zur Editionsgeschichte:
„Der Zauberer der Smaragdenstadt“ erschien erstmals 1939 im Russischen und 1964 im Deutschen. Die deutsche Version blieb lange Zeit nahezu unverändert, erst mit der 11. Auflage im Jahre 2005 erschien der Text stark gekürzt. Viele Fans protestierten, erfreulicherweise mit Erfolg. Die Reihe ist inzwischen wieder in der ungekürzten Fassung erhältlich.

26 Kommentare

  1. Ich würde das Buch gerne für die Tochter meine Kollegin gewinnen. Ihr bringe ich immer mal wieder Bücher mit und sie freut sich sehr darüber. Sie liest nicht gerne und nicht gut, aber Bücher, die ihre Ma mitbringt mag sie nicht. Wenn aber die Kollegin der Mutter was bringt, dann scheint das irgendwie toller zu sein. So bringen wir sie dazu mehr zu lesen.
    Mein Lieblingskinderbuch habe ich leider bislang nicht rezensiert, aber ich werde das demnächst mal nachholen. Es ist „Unsere Oma“ von Ilse Kleberger. Ich liebe Oma Pieselang auch heute noch. Sie ist zwar hart, aber immer gerecht. Sie verhaut ihre Enkel zwar auch mal, wenn die was böses angestellt haben, aber sie hält auch immer zu ihnen. Ein wundervolles Buch von einer wundervollen Schriftstellerin, die leider in diesem Jahr verstorben ist.
    LG
    Yvonne

  2. Das ist ja eine tolle Aktion! 🙂
    Ich würde dieses Buch liebend gerne meiner kleinen Schwester vorlesen.
    Mein Lieblingsbuch von früher ist Harry Potter. Den ersten Band hatte ich schon in der dritten Klasse gelesen. Und da begann meine Liebe zu Büchern. Ich las alle sechs Bände, die da schon erschienen waren. Manches hatte ich als Grundschülerin damals noch nicht richtig verstanden, aber dennoch liebte ich die Reihe. Wegen der unglaublich gut verpackten Fantasy und wegen den Charakteren in der Saga, die wie Freunde für mich wurden. 🙂

    1. Mit „Harry Potter“ hatte ich ja schon fest gerechnet. 🙂 Meine kleine Tochter war ganz wild darauf und wollte es gleich lesen, nachdem sie gerade mal halbwegs flüssig lesen konnte. Um den Reiz ein bisschen zu nehmen (sie ist noch viel zu jung dafür), habe ich ihr das Buch in die Hand gedrückt. Nach einer Seite hat sie es mir dann zurück gegeben. Ich gehe aber fest davon aus, dass sie in den nächsten Jahren wieder nachfragen wird. Vielleicht ja, wenn sie dann in der dritten Klasse Englisch hat und mit Abkürzungen wie Mrs. oder Namen wie Dursley etwas mehr anfangen kann. 🙂

      1. Haha, Jaa, Harry Potter ist DAS Buch für kleine Mädchen…^^ Wie alt ist deine Tochter jetzt denn? Irgendwie schon süß, dass sie das gleich lesen möchte. 🙂

  3. Ich möchte es gewinnen, weil ich gern mal Kinderbücher lese. Außerdem arbeite ich mit Kindern und finde es auch aus dem Grund interessant, was es noch so für tolle Bücher gibt.
    Hmm, Kindheitserinnung von mir, auf jeden Fall die Bücher von Astrid Lindgren, z.B. Die Brüderlöwenherz – die hab ich geliebt.
    Oder auch „Die Kleine Hexe“ von ähmm Preußler ist es glaub ich.

    1. Ja, Astrid Lindgren ist immer toll. Meine Kinder lieben ihre Bücher auch. Witzigerweise finden sie die Bücher, die ich toll finde, manchmal nicht so toll, wie andere. „Pippi Langstrumpf“ und „Michel aus Lönneberga“ sind nicht halb so gefragt wie „Die Kinder aus Bullerbü“ oder „Karlson vom Dach“.
      Otfried Preußler scheint ihnen sprachlich manchmal nicht so zu liegen. „Die kleine Hexe“ aber noch eher als „Der kleine Wassermann“.

  4. Das Buch klingt sehr schön.Wäre vielleicht auch was für meinen Neffen zum Vorlesen und später selbstlesen 🙂
    Mein Lieblingskinderbuch war und ist eigentlich bis heute auch noch ‚Der kleine Prinz‘.Es ist so ein wundervolles Buch und nicht zeitlos sondern auch ohne jegliche Altersbeschränkung.Einfach wunderbar 🙂
    Liebste Grüße,
    Lisa

    1. Vom „Kleinen Prinzen“ habe ich letztens ein Stück von einer Fernsehserie auf dem KiKa gesehen – ich war entsetzt. Wie kann man denn da so etwas draus machen?! Meine Kinder fanden es auch ziemlich gruselig.

  5. Ich liebte dieses Buch. ich glaube meine Oma hat noch ein ziemlich altes und sehr ramponiertes Buch stehen. Da werden sehr alte Erinnerungen wach. Danke dafür.
    Ich habe dies obere auch gelesen, aber lieber mochte ich noch z.B. „Die Reise nach Sundevit“ oder auch die Bücher von Benno Pludra, wie z. B. „Bootsmann auf der Scholle“ Eine Rezi kann ich dir zwar nicht dazu liefern, aber ich habe mal eine Kleine Buchgeschichte dazu geschieben. Und ich könnte dir eine Rezi zu einer Jugendbuchreihe liefern die ich sehr geliebt habe http://schnuffelchensbuecher.blogspot.de/2012/09/lucy-maud-montgomery-anne-auf-green.html . Vielleicht kennst du sie sogar.
    Vielen Dank übrigens für dein Follow bei Booklikes.

    1. “Die Reise nach Sundevit” und Benno Pludra kenne ich auch. Ich hatte von ihm „Das Herz des Piraten“, das fand ich gut. Bootsmann allerdings nicht so. War “Die Reise nach Sundevit” nicht sogar Schullektüre?
      „Anne auf Greengables“ habe ich viel später erst gelesen, aber auch nur den ersten Teil.
      Danke auch fürs Teilen!

      1. Richtig, zu DDR-Zeiten in der Grundschule. Allerdings hatte ich das Buch da auch schon selbst gelesen. Meinen ersten Bibliotheksausweis hatte ich in der 1. Klasse bekommen und seit dem hatte ich immer bis zu 3 Stück gleichzeitig.

  6. Ich würde das Buch für mich selber gewinnen wollen – weil ich immer noch gerne gute Kinderbücher lese.
    Und an Kinderbücher aus meiner Kindheit kann ich mich nicht erinnern, nur das übliche Zeug der 60er: Pucki (würde ich heute empört verweigern) oder Hanni und Nanni. Am liebsten habe ich mit ca 9, 10 Jahren die Nibelungensagen gelesen und im Anschluss daran die Griechischen Sagen. Edle Ritter, Verrat, Mord, Totschlag, Liebe, Verwandtschaft-einfach alles drinnen.
    Vielleicht liegt es daran, dass ich heute noch viel Fantasy lese.

  7. Oh, das Buch (und auch alle dieser Serie) waren echt toll. Und der die Smaragdenstadt war ja so clever gemacht 😉 Ein Highlight meiner Kindheit, genauso verschlungen habe ich „Die Söhne der Großen Bärin“ über einen Indianerjungen der Sioux. Schade, dass wir sie uns damals immer nur ausgeborgt hatten. Ich würde es gern gewinnen, um es mit meiner 6 jährigen Tochter zu lesen.

    1. Oh ja, „Die Söhne der großen Bärin“ fand ich auch so toll. Ich habe es mir später noch auf dem Flohmarkt gekauft, denn ich musste die Bücher auch immer ausleihen. Ich glaube, sie sind inzwischen auch wieder neu aufgelegt worden.
      Ich drücke Dir die Daumen für die Verlosung. Meine Tochter wollte in dem Alter nichts von Menschenfressern und Säbelzahntigern hören, aber sie hat es allgemein nicht gern zu spannend. 🙂
      Grüße von der Tintenelfe

      1. Mein Zwerg hört Bella Sara mit Begeisterung, das finde ich teilweise schon eher für Ältere (vor allem den Teil 1), aber wegnehmen darf ich es ihr nicht mehr. Leider hatte ich es nicht vorher gehört, dann hätte sie es erst 2 Jahre später bekommen. Aber sie kommt gut damit klar. Dagegen sollte der Zauberer genau für ihr Alter sein.

  8. Das Buch kenne ich nur, weil mein Mann das früher gelesen hat, das ist ja soweit ich weiß ein DDR-Buch gewesen.. wir haben mittlerweile zwei oder drei von dieser Reihe hier und meine Tochter findet sie klasse. Ich habe sie selbst noch nicht gelesen, aber werde dies definitiv noch tun 🙂
    Ich wollte nicht beim Gewinnspiel mitmachen, ist einfach „nur so“ ein Kommentar 😉
    Liebe Grüße
    Sandra

  9. Hi Mona,
    ich kenne das Buch ehrlich gesagt gar nicht – bin Mitte der 80er groß geworden, eigentlich sollte ich es kennen, seltsam. Aber weil ich auch heute noch gerne fantastische Geschichten lese – bei diesem Buch finde ich gerade die Idee der immer neuen Herrausforderungen und unbekannten Begegnungen interessant. Das macht es spannend und ich würde es gerne gewinnen, weil mir sowas beim Entspannen gut hilft.
    Ich habe früher gerne gelesen:
    „Hanny & Nanny“ – heute würde man Soap oder Telenovela dazu sagen 😉
    „Die kleine Hexe“ & „Der kleine Vampir“
    Richtig beeindruckt haben mich aber sehr tiefgängige Bücher, „Abschied von Rune“ ist eines davon.
    Liebe Grüße
    Lisa

  10. Ich war als Kind total verzaubert von den „Hanni und Nanni“-Romanen. Ich hatte mir sogar gewünscht, auch ins Internat zu dürfen.
    Das Buch der Verlosung kenne ich noch nicht, aber ich würde gerne in den Lostopf hüpfen, damit ich es eventuell mit meiner Nichte zusammen Lesen kann.

  11. Oh das hört sich richtig spannend an. Das Buch kenne ich gar nicht.Meine Tochter kommt langsam in ein Alter, wo solche Bücher interessant werden. Mit ihr würde ich gerne dieses lesen. Wir haben gerade erst meinen Klassiker aus meiner Kindheit zusammen gelesen. Nämlich „Peterchen’s Mondfahrt“. Und zusammen mit meiner Tochter habe ich nochmal die Reise zum Mond auf der Suche nach dem verschwundenen Beinchen des Maikäfers H. Sumsemann erleben dürfen. Tolles Buch.

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