Neu im Bücherregal #57 – Tudor * Baker * Gazzola * Dalcher *Junk * Honisch * Blackhurst * Mühlsteph

Logo

Wieder einmal gibt es neue Bücher im Regal und im Moment klappt es auch ganz gut mit dem Lesen. Viel Spaß beim Stöbern, vielleicht entdeckt Ihr ja hier Eure nächste Lektüre?

Cover So brauch ich Gewalt
Cover © Papierverzierer Verlag

„So brauch ich Gewalt“ – Stefanie Mühlsteph (eBook)

Auch wenn mich der Titel so gar nicht anspricht, so hat hier doch die Bloggerwerbung funktioniert und ich habe mir das Buch gekauft und heruntergeladen. Jetzt muss ich nur noch die Zeit zum Lesen finden. Pink Anemone fand es jedenfalls schon mal gut.

Es ist das Jahr 1837. Eine Geheimorganisation mit dem Namen Sealgair agiert in und um London, um die Machtverhältnisse der Reichen, der Krone und des Staates im Gleichgewicht zu halten.
Nicht nur um ihre Eltern zu rächen, bleibt Megan Teil der Organisation, der man nachsagt, dass sie die gesamte Londoner Unterwelt kontrollieren würde. Sie ist noch keine einundzwanzig Jahre alt und bringt trotzdem jahrelange Berufserfahrung als Auftragsmörderin mit. Unter dem Decknamen „Black Widow“ führt sie ihre blutigen Aufträge im Alleingang durch.
Doch auf einmal wird „Black Widow“ zum Schutz einer einflussreichen Person abgestellt, die eine andere Sealgaira mit dem Namen „Hawk“ eliminieren soll. So beginnt ein Spiel aus Intrigen, Verfolgungsjagden und zu ergründenden Geheimnissen, bei dem sie doch von ihrem sonst so subtilen Vorgehen abweichen muss. Denn manchmal braucht es eben doch Gewalt … (Klappentext © Papierverzierer Verlag)


Cover Die stille Kammer
Cover © Bastei Lübbe

„Die Stille Kammer“ – Jenny Blackhurst (eBook)

Dieses Mal ein Buchgewinn – eigentlich mehr aus Versehen, weil ich den Beitrag geliket habe. Interessant finde ich es aber auf jeden Fall.

Mein Name ist Emma Cartwright. Noch vor drei Jahren war ich Susan Webster – jene Susan Webster, die ihren zwölf Wochen alten Sohn Dylan getötet hat. Fast drei Jahre verbrachte ich in der Forensischen Psychiatrie. Seit vier Wochen bin ich wieder draußen. Unter neuem Namen lebe ich nun in einer Stadt, wo niemand von meiner dunklen Vergangenheit weiß.
Doch heute Morgen erhielt ich einen Brief, adressiert an Susan Webster. In dem Umschlag befand sich das Foto eines etwa dreijährigen Jungen, auf der Rückseite standen die Worte: Dylan – Januar 2013. Kann es sein, dass mein geliebter Sohn noch lebt? (Klappentext © Bastei Lübbe)

 

Cover Blutfelsen
Cover © Knaur Verlag

„Blutfelsen – Die Geheimnisse der Klingenwelt“ – Ju Honisch
Rezension

Was bin ich um dieses Buch herumgeschlichen! In den Buchladen rein und wieder raus, rein und wieder raus. Am Ende hat es gewonnen und ich bin sehr froh darum!

Gegen jede Wahrscheinlichkeit gelangt Deruonn in den schwer zugänglichen Talkessel, in dem die Geheime Bibliothek Reyalun liegt, abgeschottet und verborgen vor der Welt. Nur einem einzigen Zweck gewidmet: alles Wissen zu bewahren, das im ewigen Krieg draußen verloren geht. Die junge Archivarin Shernay weiß, welches Schicksal einem Eindringling widerfährt, und gegen jede Vernunft beschließt sie, Deruonn zu retten. Als ihr Verstoß gegen das eherne Gesetz der Bibliothek entdeckt wird, bleibt Shernay keine Wahl, als mit dem faszinierenden Fremden zu fliehen. Die Welt außerhalb Reyaluns ist jedoch unberechenbar und brutal.
Das Wissen in Shernays Kopf wird zur Ware und zu der Waffe, die jeder Seite den Sieg bringen könnte… (Klappentext © Knaur Verlag)

 

Auf Null
Cover © Rowohlt Verlag

„Auf Null“ – Catharina Junk

Nach „Bis zum Himmel und zurück“ (Rezension) wollte ich unbedingt auch Catharina Junks Debüt lesen, das übrigens auch schon mit dem Titel „Liebe wird aus Mut gemacht“ als Taschenbuch erschienen ist. Das hier gab es auf dem Wühltisch.

Gesund – aber nicht geheilt. Das ist Ninas Diagnose nach überstandener Leukämie.
Für die Zwanzigjährige klingt das wie: Freu dich bloß nicht zu früh. Ohnehin hat die Krankheit alles verändert. Mit ihrer besten Freundin Bahar ist sie zerstritten, ihr Bruder ist streng gläubig geworden, und Nina würde eher einem Hütchenspieler vertrauen als ihrem eigenen Körper. Dann lernt Nina Erik kennen und ist schneller in ihn verliebt, als ihre Angst vor einem Rückfall es erlaubt. Aber wie soll Liebe funktionieren, wenn einem der Mut zum Leben fehlt? (Klappentext © Rowohlt Verlag)

 

Cover Vox Dalcher
Cover © Fischer Verlage

„Vox“Christina Dalcher

Eine Zeit, in der man den Frauen die Stimme nimmt – 100 Wörter am Tag sind ihnen erlaubt. Reine Fiktion? Ein Roman, den ich mit Spannung erwartet habe. Ob er hält, was er verspricht?

Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben – das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr. Das ist der Anfang.
Schon bald kann Jean ihren Beruf als Wissenschaftlerin nicht länger ausüben. Schon bald wird ihrer Tochter Sonia in der Schule nicht länger Lesen und Schreiben beigebracht. Sie und alle Mädchen und Frauen werden ihres Stimmrechts, ihres Lebensmuts, ihrer Träume beraubt. Aber das ist nicht das Ende. (Klappentext © Fischer Verlage)

 

Cover warum ich an Happy Ends glaube
Cover © Thiele & Brandstätter Verlag

„Warum ich an Happy Ends glaube“ – Alessia Gazzola

Von diesem Verlag habe ich bis zu dieser Überraschung in meinem Briefkasten noch nichts gehört. Klingt aber nach einem passenden Buch für den Büchersommer.

Emma de Tessent, ewige Praktikantin mit exzellenten Uni-Abschlüssen, dreißig Jahre alt und hübsch, lebt in Rom, und vorübergehend – aber wirklich nur vorübergehend – bei ihrer Mutter, denn mehr kann sie sich im Moment nicht leisten. Sie träumt von einer alten glyzinienbewachsenen Villa, die sie zu gerne kaufen möchte, wenn ihr irgendwann (eher nie!) der große Coup gelingt und sie den weltabgewandten Schriftsteller Tessai dazu überreden kann, ihr die Filmrechte an seinem Bestseller zu geben. Sie wünscht sich einen Mann, wie es ihn wohl nur in englischen Regency-Romanen gibt. Und endlich einen richtigen Arbeitsvertrag. Als die Firma Fairmont nicht mal ihre Praktikumsstelle verlängert, fühlt sich Emma verloren wie eine romantische Heldin. Allein kämpft sie gegen das widrige Schicksal und den Weltuntergang und findet schließlich Unterschlupf in einer Kinderboutique. Doch gerade als der Sturm sich verzogen hat, klopft die Vergangenheit wieder an die Tür. Die Welt des Kinos will sie wieder haben, ihr alter Chef überschlägt sich, Tessai wartet mit einer Überraschung auf. Und dann ist da noch Pietro Scalzi, ein Arthouse-Filmproduzent, ebenso attraktiv wie arrogant, der Emma bei einem Bewerbungsgespräch abservierte und nun um die Boutique, in der sie arbeitet, herumstreicht … (Klappentext © Thiele & Brandstätter Verlag)

 

Cover Das Ende ist erst der Anfang © Thienemann-Esslinger
Cover © Thienemann-Esslinger

„Das Ende ist erst der Anfang“ – Chandler Baker

Überraschungspost ist immer wieder schön. Klingt nach einem interessanten Buch.

In 23 Tagen wird Lake 18. Dann hat sie die Chance, genau einen Menschen von den Toten auferstehen zu lassen. Ihr behinderter Bruder wäre nach der Auferstehung wieder gesund und sollte Lakes erste Wahl sein. Doch gerade sind ihre beste Freundin und ihr Freund bei einem Unfall ums Leben gekommen. Für wen soll sie sich entscheiden? Ist es überhaupt richtig, Gott zu spielen und über Leben und Tod zu bestimmen? Lake steckt in einem Dilemma, aus dem es scheinbar kein Entkommen gibt … (Klappentext © Thienemann-Esslinger)

 

Cover - Der Kreidemann
Cover © Goldmann Verlag

„Der Kreidemann“ – C.J. Tudor

Ich hab ja mehrfach versucht, das Buch zu gewinnen, da ich nach einer Weile doch neugierig geworden bin. Elke vom Bücherstammtisch hat es mir dann mitgebracht, nur begeistert war sie nicht. Na, mal sehen.

Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht – bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war … (Klappentext © Goldmann Verlag)

Kennt Ihr einige der Bücher und habt sie vielleicht schon gelesen?

15 Kommentare

  1. Kurz dachte ich, von Blackhurst gäbs was neues, aber Die stille Kammer kenn ich – war glaube ich nicht so übel, wenn ich mich recht erinnere.

    Auf die Kreidemann-Rezension bin ich aber wirklich gespannt. Das Buch wollte ich lesen, habs dann aber verschenkt, weil, ach egal 😀

  2. Guten Morgen!

    „Vox“ klingt ja total interessant! Das Buch bzw. den Titel hatte ich sogar vor einigen Tagen irgendwo gesehen, aber ich bin drüber weggescrollt weil es so nichtssagend geklungen hat – wie passend 😀
    Ich werd das auf jeden Fall mal auf meine Wunschliste packen und bin gespannt wie es dir gefällt!

    Liebste Grüße, Aleshanee

    1. Oh, ich hab grade gesehen dass du es auf goodreads schon bewertet hast? Von der Umsetzung warst du ja nicht so begeistert – schreibst du dazu noch eine Rezension?

  3. Den Kreidemann fand ich zwar langweilig, bin aber von „Auf Null“ um so begeisterter und freue mich jetzt auf „Bis zum Himmel und zurück“
    „Auf Null“ ist lustig, auch wenn das Grundthema ernst ist, aber es macht , finde ich, auch viel Mut.

  4. Hallo Mona,

    du bist wohl die Einzige, die aus Versehen ein Buch gewinnt! XD Viel Spaß mit der Lektüre, es klingt gar nicht uninteressant.

    Bzgl. „Der Kreidemann“ könnte ich jetzt ewig schwärmen. Ich hoffe, es gefällt dir. Ich bin absolut begeistert davon! Ich mag diesen Mystery-Crime-Coming-of-Age-Touch total gern. 🙂

    Liebe Grüße,
    Nicole

    1. Das finde ich gut, dass dir „Der Kreidemann“ so gut gefallen hat. Ich bin leider noch nicht dazu gekommen.
      Das mit dem Buchgewinn war tatsächlich lustig. Ich hatte gesehen, dass noch keiner mitgemacht hat, und einfach ein „Like“ dagelassen. So kann es gehen. 😀

  5. „Vox“ und „Das Ende ist erst der Anfang“ klingen echt interessant. Würde ich auch lesen wollen. 🙂
    Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen!

    Liebe Grüße
    Miri

  6. Mich interessiert „Vox“ sehr, aber nach dem Lesen der Kommentare zögere ich. Macht es Sinn, erst mal auf Deine Rezi zu warten? 😉 Auf Ju Homischs Werk bin ich nach ihren Worten dazu bei mir auch sehr gespannt.

    1. Ich glaube, dass es ein Buch ist, das bei den meisten sehr gut ankommen wird, vor allem aufgrund der Thematik. Die finde ich auch wirklich gut und wichtig. Mir hat es in der Umsetzung nicht so gut gefallen. Das ist dann ja Geschmackssache. Vergleiche mit George Orwell halte ich auf jeden Fall für übertrieben. Guck dir am besten mehrere Rezensionen an. Ich werde dann auch welche verlinken.

      Liebe Grüße,
      Mona

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.