Meine Buchmesse 2014 [Bericht Tag 1]

Buchmesse 2014Die diesjährige Buchmesse in Leipzig bin ich ganz ruhig und entspannt angegangen. Zum ersten Mal habe ich mich als Bloggerin akkreditieren lassen, was problemlos und unkompliziert klappte. Auch der Empfang auf der Messe war sehr nett.
Das Programm habe ich mir zum ersten Mal angeschaut als ich bereits schon dort war. Am Donnerstag gab es dann aber doch nicht so viele Veranstaltungen, die ich unbedingt besuchen wollte, so dass ich mich ein wenig treiben lassen habe und mir die vielen, vielen Messestände angeschaut habe. Highlights gab es dabei natürlich trotzdem.
Timo Parvela - Leipziger Buchmesse 2014Recht spontan besuchten wir Timo Parvela, den Autor der „Ella“-Bücher im Skandinavien-Forum. Mit unseren Kindern lesen und hören wir die Bücher mit Begeisterung, denn der Humor ist so köstlich, dass wir alle etwas davon haben. Der Finne las dann auch auf Finnisch aus seinem neuen Buch „Ella und der Millionendieb„.  Als er in die verständnislosen Gesichter der Kinder blickte, las er erst lauter, dann langsamer und gab schließlich schmunzelnd an die Moderatorin Elina Kritzokat ab. Sie las dann auf Deutsch und mit einem Blick ins Publikum konnte man sich davon überzeugen, dass Parvelas Bücher bei Jung und Alt gleichermaßen gut ankommen. Natürlich gab es dann für unsere Mädels ein signiertes Buch, das gestern abend sofort angelesen wurde.
Später waren wir noch bei einer kleinen Lesung von Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz (alias Anne Hertz), die aus ihrem aktuellen Buch „Die Sache mit meiner Schwester“ mit verteilten Rollen lasen. Das Buch habe ich bereits gelesen und ich hoffe, ich schaffe demnächst auch noch die Rezi. Auf jeden Fall ist es ein wenig anders als die früheren Bücher und enthält augenzwinkernd auch autobiographische Anspielungen.
Anne Hertz - Leipziger Buchmesse
Anschließend gab es einen kleinen Spurt auf die Fantasy-Leseinsel, wo um 17 Uhr der Förderpreis für Phantastische Literatur “Seraph” zum bereits dritten Mal von der Phantastischen Akademie (Verein zur Förderung phantastischer Literatur im deutschsprachigen Raum) für die besten Romane des Genres in den Kategorien “Bestes Debüt” und “Bestes Buch” verliehen wurde. Die Shortlist findet Ihr hier.
Oliver Graute von Feder & Schwert führte durch die Preisverleihung. Den Preis für das „Beste Buch“ erhielten Ju Honisch für ihren Roman „Schwingen aus Stein“ (Feder&Schwert) und für das „Beste Debüt“ konnte sich Katharina Hartwell mit „Das Fremde Meer„(Berlin Verlag) freuen.
Seraph 2014 - Hartwell Seraph 2014 - Ju Honisch
Der Preis der Leipziger Buchmesse ging übrigens an:
Kategorie Belletristik

Saša Stanišiċ: Vor dem Fest“ (Luchterhand Literaturverlag)

Sachbuch/Essayistik:

Helmut Lethen: Der Schatten des Fotografen“ (Rowohlt Berlin)

Kategorie Übersetzung

Robin Detje: Europe Central“, übersetzt aus dem amerikanischen Englisch von William T. Vollmann (Suhrkamp Verlag)

Mehr von der Buchmesse gibt es dann morgen. Am Freitag war nämlich jede Menge los.

11 Kommentare

      1. Das war bei der Lesung damals, meine ich, auch so. Allerdings reihen sich die Veranstaltungen da ja auch dicht an dicht. Vielleicht lässt der Verlag das auch nicht so zu wie bei einer Lesung, die nur wegen der beiden veranstaltet werden. Damals stand zB Desiree Nick schon in den Startlöchern… Aber gut, gerade weil das Buch so anders ist als ihre bisherigen, wären ein paar Fragen sicher nett gewesen…

  1. Hallo.
    War es Donnerstag auch so voll? Ich bin dies Jahr nicht gefahren, weil es am Samstag soooo voll war. Grauenvolles Festhängen in diesen Glasgängen. Puh! 😉
    Hört sich an, als ob Du / Ihr Spaß hattet! Gut so!
    Ich freue mich schon auf das Hay Festival im Mai! Ich werde berichten!
    Alles Liebe von der Buchschätzerin

    1. Am Donnerstag ist es total entspannt. Freitags wird es schon voller, aber es gibt auch mehr Veranstaltungen. – Jedenfalls fühlte es sich für mich so an.
      Am Samstag wollte ich auch nicht hin -nicht mit Babybauch – aber viele tolle Lesungen und Bloggertreffen waren erst heute. Scheint dieses Jahr aber besser zu sein. Sie haben die Gänge zwischen den Ständen breiter gemacht.
      Morgen gibt es hier Teil 2. 🙂

  2. Pingback: (Die Sonntagsleserin) KW #11 – März 2014 | Bücherphilosophin.

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