Lisa Keil: Hin und nicht weg [Rezension]

Cover Lisa Keil Hin und nicht weg

Rob Schürmann ist als Tierarzt Tag und Nacht im Einsatz, und die Herzen der Tierbesitzerinnen fliegen ihm zu. Er will nur eine, aber die heiratet einen anderen.
Anabel aus Berlin tritt den Aushilfsjob in der Praxis Schürmann mit gemischten Gefühlen an. Schließlich passt sie mit ihren Tattoos und ihrem selbstbewussten Auftreten nicht ins beschauliche Neuberg und schon gar nicht an die Seite des charmanten Tierarztes.
Zwischen Hufverbänden und Pfotenoperationen geraten die beiden immer wieder aneinander. Und kommen sich näher. Doch plötzlich steht ein dramatischer Notfall zwischen ihnen und ändert alles. (Klappentext © Fischer Verlage)

Mit ihrem Debüt-Roman „Bleib doch, wo ich bin“ konnte mich Lisa Keil restlos begeistern. Umso mehr freute ich mich auf die Fortsetzung „Hin und nicht weg“, die den Tierarzt Rob Schürmann im Fokus hat. Auch wenn es mir im ersten Teil nicht aufgefallen ist, so ist Rob der schönste und charismatischste Mann weit und breit, dem die Frauen zu Füßen liegen. Vielleicht auch, weil er sich so hingebungsvoll für die Haus- und Hoftiere der Besitzerinnen einsetzt. Doch der Mann, nach dem die Frauen sich verrenken, hat nur Augen für eine: Kaya, seine beste Freundin seit Kindertagen. Zu seinem großen Unglück heiratet sie nun einen anderen, den Lehrer Lasse, der zu allem Übel auch noch echt sympathisch ist.

Auf Kayas Hochzeit lernt Rob Lasses Cousine Anabel kennen, die mit ihrem losen Mundwerk, den Tattoos und Piercings durchaus Eindruck auf ihn macht. Anabel hat ein Talent dafür sich, in Schwierigkeiten zubringen und so hat sie hopplahopp auch plötzlich einen Job in Robs Praxis an der Backe, dabei wollte sie eigentlich nur ihrem Vater die Stirn bieten. Doch Anabel scheint ein Händchen für die Tierarztpraxis zu haben und offensichtlich auch eins für Rob, der plötzlich gar nicht mehr so oft an Kaya denkt.

„Hin und nicht weg“ konnte mich wieder von der ersten Seite an begeistern. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mich wieder nach Neuberg zu begeben und auch den Protagonist*innen aus dem ersten Teil wiederzubegegnen. Besonders spannend fand ich die Szenen, in denen Rob als Tierarzt handelt. Sogar bei der Geburt eines Kälbchens ist man zugegen. Dabei kann man davon ausgehen, dass Lisa Keil hier sehr authentisch und realistisch schreibt, da sie selbst Tierärztin auf dem Lande ist.

Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass dieser Teil ein wenig ernsthafter war. Zumindest gab es dieses Mal auch eine schwere Kindheit, die bis heute nachwirkt und ein bisschen mehr Selbstfindung. Der Leichtigkeit des Liebesromans tat das aber nicht viel Abbruch. So bleibt auch „Hin und nicht weg“ wieder eine lockere Liebesromanze, die zum Abschalten und Träumen einlädt.

Auf den dritten Teil „Auf und mehr davon“ müssen wir leider wieder ein Jahr warten. Dann würde ich mir wünschen, dass Lasses Bruder Mark und Kayas Freundin Amelie zueinander finden. Aber die Vorschau für den neuen Roman lässt anderes vermuten.

©  Tintenhain


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Rezensionsexemplar
Cover Lisa Keil Hin und nicht weg

3 Kommentare

  1. Hallo liebe Mona,

    die gute, alte Liebesgeschichte mit den üblichen Verdächtigen..grins…
    Schön, dass es doch sowas gibt!!!

    LG..bleibt gesund ..Karin..

  2. Hallöchen Mona,

    ach, das ist gar kein Einzelband. Danke für die Info. Es macht also Sinn von Beginn an zu lesen.

    Ich würde mich dem attraktiven Tierarzt wahrscheinlich nicht komplett zu Füßen legen, aber ich könnte die ein oder andere Frau verstehen. Der retter meines Tierbeiners könnte mein Herz natürlich schneller erobern. *lach
    AUf jeden Fall klingt es auch danach, dass eine extrovertierte junge Frau Aufsehen auf dem Lande erregt – dementsprechend ist mich Spaß zu rechnen.

    Danke für die Rezi.

    Liebe Grüße
    Tina

    1. Man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen, aber da der erste Teil mein Herz im Sturm erobert hat, würde ich dir den ganz dringend empfehlen, wenn du auf eine leichte, witzige Liebesgeschichte auf dem Lande Lust hast.

      Liebe Grüße
      Mona

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