Neu im Bücherregal #67

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Neue BücherEs gab wieder Zuwachs im Bücherregal. Kaum komme ich zum Lesen, packt mich die Kauflust! Vielleicht habt Ihr Lust, mal ein bisschen zu stöbern. Nicht aufgeführt sind die Kinderbücher. Ich habe gerade einen Rundumschlag bei „LiIiane Susewind“ gemacht, da fehlten uns die letzten Bände und für die Mittlere durfte es der zweite Band von „Nevermoor“ sein.

Cover Thriller Alex Michaelides Die stumme Patientin
Cover © Droemer Knaur Verlag

„Die stumme Patientin“ – Alex Michaelides
– Rezension –

Auf diesen Thriller war ich so gespannt, dass ich ihn sofort gelesen habe. Also gibt es auch bereits eine Rezension.

Blutüberströmt hat man die Malerin Alicia Berenson neben ihrem geliebten Ehemann gefunden – dem sie fünf Mal in den Kopf geschossen hat. Seit sieben Jahren sitzt die Malerin nun in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt. Und schweigt. Kein Wort hat sie seit der Nacht des Mordes verloren, lediglich ein Bild gemalt: Es zeigt sie selbst als Alkestis, die in der griechischen Mythologie ihr Leben gibt, um ihren Mann vor dem Tod zu bewahren. Fasziniert von ihrem Fall, setzt der forensische Psychiater Theo Faber alles daran, Alicia zum Sprechen zu bringen. Doch will der Psychiater wirklich nur herausfinden, was in jener Nacht geschehen ist? (Inhaltsangabe © Droemer Knaur Verlag)

 

Cover Buch Frauke Scheunemann (Autor), Andrea Pieper (Illustrator) Louisa Und täglich grüßt das Chaos
Cover © Oetinger Verlag

„Louisa – Und täglich grüßt das Chaos“ – Frauke Scheunemann
– Rezension –

Und noch ein Buch, das ich sofort gelesen habe: Das erste Jugendbuch von Frauke Scheunemann. Ich habe sogar im Bus gelesen, sehr zum Erstaunen der anderen Fahrgäste, die mein lautes gelächter wohl irritiert hat. Ich sage nur „Drehtür“.

Louisa gehört an ihrer Schule eher zu den Statisten und wird weitestgehend übersehen. Oberzicke Clarissa steht dagegen ständig im Rampenlicht und macht sich täglich einen Spaß daraus, sie zu schikanieren. Das ändert sich aber plötzlich, als Louisa zum Geburtstag ein Handyspiel bekommt. Willkommen Lousia 2.0: cool, schlagfertig und hip. Und schon hört die wirkliche Welt auf ihr Kommando und das Chaos ist vorprogrammiert… (Inhaltsangabe © Oetinger Verlag)

 

Cover © Harper Collins

„Was uns erinnern lässt“ – Kati Naumann

Ich weiß gar nicht genau, wie ich auf das Buch aufmerksam geworden bin. Es ist mir jedenfalls schon an mehreren Stellen begegnet. Als Thüringerin, Jahrgang ’76, hat es mich sofort angesprochen. Nun habe ich es mir spontan gekauft.

1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Schon lange findet kein Wanderer mehr den Weg dorthin. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten, irgendwann fahren weder Postauto noch Krankenwagen mehr dort hinauf. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine Bewohner vergessen.
2017: Die junge Milla findet abseits der Wanderwege im Thüringer Wald einen überwucherten Keller und stößt auf die Geschichte des Hotels Waldeshöh. Dieser besondere Ort lässt sie nicht los, sie spürt Christine auf, um mehr zu erfahren. Die Begegnung verändert beide Frauen: Während die eine lernt, Erinnerungen anzunehmen, findet die andere Trost im Loslassen. (Klappentext © Harper Collins)

 

Cover Neil Shusterman Dry
Cover © Fischer Sauerländer

„Dry“ – Neal Shusterman & Jarrod Shusterman

Ich gebe zu, ich habe noch nie etwas von Neal Shusterman gelesen. Das hier hat mich auf der Buchmesse sofort angesprochen und nun landete es in meinem Briefkasten.

“Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.
Niemand glaubte, dass es so weit kommen würde. Doch als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, passiert nichts. Es kommt nicht ein Tropfen. Auch nicht bei den Nachbarn. In den Nachrichten heißt es nur, die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Aber als das Problem nicht nur mehrere Stunden, sondern Tage bestehen bleibt, geduldet sich niemand mehr. Die Supermärkte und Tankstellen sind auf der Jagd nach Wasser längst leer gekauft, selbst die letzten Eisvorräte sind aufgebraucht. Jetzt geht es ums Überleben. (Klappentext © Fischer Sauerländer)

 

Cover Nic Stone Dear Martin
Cover © Rowohlt Verlag

„Dear Martin“ – Nic Stone

Um dieses Jugendbuch schleiche ich schon länger herum. Immer wieder hatte ich es in der Hand. Nun habe ich es bei einem tollen Gewinnspiel bei Angeltearz liest zum Welttag des Buches gewonnne. Danke!

Justyce McAllister ist einer der Besten seiner Klasse, Captain des Debattierclubs und Anwärter auf einen Studienplatz in Yale – doch all das interessiert den Polizisten, der Justyce die Handschellen umlegt, nur wenig. Der Grund für seine Verhaftung: Justyce ist schwarz. Und er lebt in den USA im Jahr 2017.
Mit Briefen an sein großes Vorbild Martin Luther King Jr. versucht Justyce, dem alltäglichen Rassismus etwas entgegenzusetzen. Und dann ist da noch Sarah-Jane, seine kluge, schöne — und weiße – Debattierpartnerin. Als jedoch sein bester Freund Manny erschossen wird, scheint es, als ob selbst Martin Luther King Jr. keine Antwort mehr für Justyce bereithält. (Klappentext © Rowohlt Verlag)

 

Cover Diana Menschig Mohnfelder von Solferino
Cover © Droemer Knaur

„Die Mohnfelder von Solferino“ –  Diana Menschig

Ein neues Buch von Diana Menschig! Dieses Mal wieder unter ihrem Namen. Zuletzt habe ich ja „Ein Tal in Licht und Schatten“ (Rezension) gelesen, das sie als Marie Buchinger veröffentlicht hat. „Die Mohnfelder von Solferino“ ist auch wieder ein historischer Roman der jüngeren Geschichte. Es geht um Henry Dunant, den Gründer des „Roten Kreuzes“.

Im 19. Jahrhundert toben in Italien die Unabhängigkeitskriege. Giò erlebt als junger Soldat die Schlacht von Solferino mit. Am Ende seiner Kräfte, bleibt er auf dem Schlachtfeld zurück, zusammen mit Tausenden Verwundeten beider Seiten, um die sich niemand kümmert. Erst der Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant organisiert Hilfe aus den umliegenden Dörfern, und so wird Giò schließlich von der jungen Frau Magdalena gefunden. Sie erscheint ihm wie ein Engel in größter Not. Die beiden verlieben sich und heiraten später.
Henry Dunant gründet einige Jahre darauf unter dem Eindruck der Schlacht das Rote Kreuz. Giò ist einerseits fasziniert von Dunant und beginnt, sich mehr und mehr für medizinische Themen zu interessieren. Gleichzeitig treibt ihn die Frage um: Ist Dunant ein Visionär, oder hilft er letztlich den Kriegstreibern, weil sie die Verantwortung für die Verwundeten eines Krieges einfach abgeben können? Er und seine große Liebe Magdalena geraten darüber immer wieder in Streit. Als Soldat, liebender Ehemann und bald Vater einer kleinen Tochter versucht Giò, in den unruhigen Zeiten der Unabhängigkeitskriege in Italien seinen persönlichen Frieden zu finden… (Klappentext © Droemer Knaur)

 

Cover Meike Winnemuth Bin im Garten
Cover © Penguin

„Bin im Garten“ – Meike Winnemuth

Manchmal muss es der Zufall sein. Letzte Woche hat Leonie das Buch beim Bücherstammtisch vorgestellt. Sie war ganz begeistert und ich war anschließend sehr neugierig. Da kam es gerade recht, dass meine liebste Buchhandlung Graff ein signiertes Exemplar verlosen wollte. Und ich hatte Glück! Dank sehr!

»Ein Jahr im Garten leben. Gemüse anbauen. Bäume pflanzen. Blümchen natürlich auch. Wurzeln schlagen. Boden unter den Füßen finden, und zwar einen, den ich persönlich dorthin geschaufelt habe.« Weltreisende sucht Ort zum Bleiben: Mit Tempo und Witz erzählt Meike Winnemuth in ihrem Tagebuch von ihrem neuen Abenteuer – dem ersten eigenen Garten. Vom Träumen und Planen, Schuften und Graben, Säen, Pflanzen, Ernten, Essen. Vom großen Wachsen (Muskelkater!) und Werden (plötzlich: geduldig!). Und entführt uns dabei an einen paradiesischen Ort wahren Lebens, mit Radieschen und Schnecken, mit Rittersporn und anderen blauen Wundern. (Klappentext © Penguin)

 

Cover Der Zopf meiner Großmutter – Alina Bronsky
Cover © Kiepenheuer & Witsch

„Der Zopf meiner Großmutter“ – Alina Bronsky

Ein neues Buch von Alina Bronsky! Das muss ich lesen. Ich liebe ihre Bücher. Zuletzt gelesen habe ich „Baba Dunjas letzte Liebe„, was mir sehr gut gefallen hat. Dieses Mal hat mich Monerl mit ihrer Rezension auf das Buch aufmerksam gemacht und sie war so lieb, es mir zuzuschicken! Dann können wir demnächst diskutieren, was uns daran gefallen hat – oder auch nicht.

Max’ Großmutter soll früher einmal eine gefeierte Tänzerin gewesen sein. Jahrzehnte später hat sie im Flüchtlingswohnheim ein hart-herzliches Terrorregime errichtet. Wenn sie nicht gerade gegen das deutsche Schulsystem, die deutschen Süßigkeiten oder ihre Mitmenschen und deren Religionen wettert, beschützt sie ihren einzigen Enkel vor dem schädlichen Einfluss der neuen Welt. So bekommt sie erst als Letzte mit, dass ihr Mann sich verliebt hat. Was für andere Familien das Ende wäre, ist für Max und seine Großeltern jedoch erst der Anfang. (Klappentext © Kiepenheuer & Witsch)

 

Kennt Ihr einige der Bücher und habt sie vielleicht schon gelesen?

12 Kommentare

  1. Guten Morgen Mona!

    Ohhh, Dry wird dein erstes von Shusterman 😀 Ich hab es grade gelesen, ich finde es großartig!
    Falls es dir gefällt solltest du überlegen, ob du Vollendet und Scythe auch versuchst. Ich finde seine Ideen und seinen spannenden Stil großartig!

    Liebste Grüße, Aleshanee

    1. Ich habe die bisher nicht gelesen, weil es Mehrteiler sind. Und tatsächlich hat es mich nie so sehr gereizt, obwohl die Bücher auf allen Blogs waren. Oder vielleicht auch deswegen. 🙂

  2. Huhu (=

    Ich komme ja immer wieder gerne bei dir vorbei & nun endlich auch mal wieder mit einem Kommi <3 Besonders bei "DRY" interessiert mich deine Meinung, die Geschichte steht auch schon auf meiner Wunschliste!

    hab ein mukkeliges Wochenende!

    1. Schön, dass du vorbeischaust. Ich lese bei euch auch mehr, als ich kommentiere. Auf „Dry“ bin ich auch schon sehr gespannt. Hab es extra im Flur liegen lassen, damit ich es nicht erst auf dem SuB nach unten rutschen lasse.

  3. Hallo Mona,

    ich freue mich schon sooo sehr auf „Dry“ und bin allgemein gespannt, was du zu Shusterman sagen wirst. Ich sehe das Buch schon auf gefühlt allen Blogs aufblitzen. 😀 Das ist schon fast gemein. Aber Geduld ist eine Tugend. 😀

    Schöne Lesestunden!

    Liebe Grüße,
    Nicole

  4. Liebe Mona,

    ja wie?! Du hast noch nie von Shusterman gelesen?! Aber *schrei* Scythe!!!! Das musst Du lesen. Es ist so der Knaller. Im Übrigen ist auch seine Kinderbuchserie „Tesla 1: Teslas unvorstellbar geniales und verblüffend katastrophales Vermächtnis“ großartig!!
    Sein neues Buch möchte ich auch ganz unbedingt lesen. Ich bin sehr gespannt drauf.

    „Was uns erinnern lässt“ hört sich spannend an.
    Wie hast Du die DDR erlebt? Würde mich freuen, wenn Du mir was davon erzählen magst. Gerne auch privat über FB oder Twitter oder mail.

    „Dear Martin“ will ich irgendwann auch gerne mal lesen.

    Und was Du zu „Der Zopf meiner Großmutter“ sagen wirst, bin ich sehr gespannt! Monerl hat mir natürlich berichtet und ich hatte auch die Leseprobe gelesen. Die Idee selbst fand ich gut, aber die Oma hat mich schon in der Leseprobe genervt.

    Liebe Grüße
    Petrissa

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