Jana Voosen: Pantoffel oder Held? [Rezension]

Als ich „Pantoffel oder Held“ bei Graff im Regal stehen sah, habe ich natürlich sofort zugegriffen. Ab und zu lese ich sehr gern chick-lit und Jana Voosen gehört da neben Anne Hertz und Kerstin Gier auf jeden Fall zu meinen liebsten Autorinnen.

Cover

Klappentext

Nach einer weiteren Pleite in Sachen Liebe muss Franzi (34) sich erneut auf die Suche nach dem Traummann machen. Zum Glück entwickelt die Werbeagentur, für die sie arbeitet, gerade eine Kampagne für die Online-Börse »Dreamteam«, die eine revolutionäre Methode der Partnersuche verspricht. Nach der neuen Liebesformel hübsch vorsortiert sollte Franzi der Märchenprinz eigentlich auf dem Silbertablett serviert werden. Stattdessen jagt ein Katastrophen- Date das nächste, und die Pantoffeln von den Helden zu trennen wird für Franzi zum Fulltime-Job… (übernommen von Heyne Verlag)

Zugegeben, ich wusste schon vorher, dass ich das Buch mögen würde, denn ich bin von Jana Voosen noch nie enttäuscht worden. Voller Vorfreude habe ich es mir auf dem Hotelbalkon gemütlich gemacht und bin in eine Wolke aus Romantik, Witz und Spaß eingetaucht.

Das Thema „Online-Dating“ habe ich den letzten Monaten live bei einer lieben Freundin mitbekommen, daher konnte ich Franzis Abenteuer nur allzu gut nachvollziehen. Jana Voosen treibt die Idee der Suche nach dem perfekten Partner auf die Spitze: ein Gentest soll die Kompatibilität der zukünftigen Partner untersuchen. Das kann natürlich nur schief gehen und außerdem ist Mr. Right ja glücklicherweise nicht weit entfernt.

Mit viel Witz und Charme schreibt Jana Voosen ihre Heldin Franzi in die Herzen der Leserinnen und nimmt sie mit auf eine turbulente Reise. Die Seiten fliegen nur so dahin und manchmal weiß man nicht, ob man angesichts der merkwürdigen Typen, die Franzi da aufgabelt, lachen oder weinen soll. Auch Franzis konservative, anstrengende Familie bietet immer wieder Anlass für Situationskomik und wird zur Bewährungsprobe für jeden neuen Mann an ihrer Seite. Mit trockenem Humor, ein wenig Selbstironie und viel Romantik bietet „Pantoffel oder Held“ ein wunderbares, leichtes Lesevergnügen für den Urlaub für alle, die gern chick-lit mögen.

© Tintenelfe

Und mein lieber Monsignore, wenn Du dieses Buch liest und Du in meinen Lobgesang einstimmst, streite ich mich nie wieder mit Dir, ob es typische Frauenbücher gibt. Ich finde ja nach wie vor, dass das so ähnlich ist wie mit Röcken und Hosen. Frauen tragen beides, nur Männer mögen nicht (trauen sich nicht?) Röcke zu tragen. 😉

Jana Voosen: Pantoffel oder Held?

Cover Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Heyne Verlag;  Juni 2013
ISBN-10: 3453410130
ISBN-13: 978-3453410138
Preis: 8,99 €

 

5 Kommentare

  1. Klingt witzig! Ich lese eher selten ChickLit, weil ich lange dachte, das wäre nichts für mich… Aber in letzter Zeit haben mich ein paar Bücher eines Besseren belehrt, wie z.B. „Wie ich Brad Pitt entführte“ oder „Kim – Schlimmer geht immer“

    1. Oh, da fänd ich es ja spannend, wie Du das Buch im Vergleich findest. Mich konnte „Brad Pitt“ ja nicht so ganz überzeugen. „Kim – Schlimmer geht’s immer“ müsste ich mir mal angucken. 🙂
      Ich lese übrigens auch eher selten chick-lit. Ich habe da seit Jahren ein paar „auserwählte“ Autorinnen und von denen lese ich dafür alles. 🙂

  2. Für mich war es das erste Buch von Jana Voosen, aber mit Sicherheit nicht das letzte. Pantoffel oder Held ist eine witzige Lektüre, die ich auch gerne weiterempfehle!

    1. Ich finde, Jana Voosen schreibt wirklich humorvoll und lebensnah. Ich liebe ihre Heldinnen und in die Männer könnte ich mich auch so manches Mal vergucken (oder verlesen?). So muss chick-lit sein. 🙂

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