Alina Bronsky: Scherbenpark [Tintenspritzer]

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(c) Kiepenheuer & Witsch

Inhalt:
Sascha Naimann, 17 Jahre jung, hat zwei Ziele: Ein Buch über ihre Mutter zu schreiben und Vadim zu töten. Während wir erfahren, wie sie lebt, wie sie sich um ihre jüngeren Geschwister kümmert, lüftet sich auch Stück für Stück das Geheimnis, was mit ihrer Mutter passiert ist und warum Vadim sterben soll.

 
Sascha nimmt uns mit in ihre Welt, lässt uns teilhaben an ihren scharfsichtigen Gedanken, ungeschminkten Beobachtungen der Nachbarschaft und den wirren Gefühlen einer 17jährigen, der Schlimmes widerfahren ist, die die erste Liebe erlebt und sich einen Platz in der Welt erobert.
Mit kurzen Sätzen führt Alina Bronsky uns in und durch die Erzählung, in rasantem Sprachstil ohne Schnörkel und Beiwerk, fesselt, fasziniert und berührt.
Ein Buch, das zu Recht für den Deutschen Jugendbuchpreis nominiert wurde.
©Tintenelfe
Juni 2009 – Diese Kurzrezension wurde aus einem früheren Blog übernommen.

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